Wrap up: Mein Lesejahr 2019 – Teil 2

Und weiter geht’s im Jahresrückblick. Wie hat euch eigentlich das Jahr 2019 gefallen? Habt ihr eure Ziele erreicht? Was sind eure schönsten / schlechtesten Momente?

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Der April ist für mich ein Monat gewesen, indem ich weitere tolle Autoren für mich entdecken durfte. Aus dem Gmeinerverlag habe ich die Bücher von Matthias P. Giebert weiter schätzen gelernt. Bei ihm gefällt mir vor allem seine gesellschaftskritische Ader. Damit liefert der Autor nicht nur spannende Krimis, sondern auch nachdenkliche Situationen. Aber auch aus dem Droemer Knaur Verlag habe ich Kajsa Arnold für mich entdeckt. Neben den ganzen Krimi und Thriller auf meinem Blog bin ich auch immer auf der Suche nach kitschigen Liebesromanen. Die Autorin liefert dabei mit „Tears of Sommer“ schnulzige Momente, die zum Abschalten einladen.
Aber auch mit der „Blood&Roses“ – Reihe ging es in die dritte Runde. Normalerweise könnte man ja denken, dass die Geschichte nach 2 Büchern bereits ausgelutscht ist, jedoch nicht in dieser Reihe. Für mich könnte sie noch ewig so weiter gehen. Absolut hervorragend auch meine Highlightreihe aus diesem Jahr.

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Am 16.05.2019 ist mein neues Buch „Mein Herz in deiner Hand“ erschienen. Dabei ist die Geschichte im New Adult Genre angesiedelt. Eine packende Liebesgeschichte über die Sehnsüchte im 21. Jahrhundert und dem Gefühl nichts verpassen zu wollen.

Klappentext:

„Verdammt, ich hätte nie erwartet, dass Sabrina und ich eines Tages so enden werden. Noch bevor ich die Eingangstür zum Wohnheim erreiche, fängt sie mich total verheult und mit verschmierter Mascara ab. Sie zieht mich zur Rede stellend auf den Parkplatz und schmeißt mich überraschend gegen den gegenüberliegenden Zaun. „Scheiße John… Wie kannst du nur so dreist sein und mir so krass ins Gesicht lügen?“

Ich muss euch dabei ehrlich sagen, dass dieses Buch noch lange kein Bestseller ist. Es ist ein weiteres Buch, um die Mechanismen dahinter genauer zu verstehen und zu schauen, welche Aspekte ich noch dazu lernen muss. Schön finde ich aber, dass meine Gesellschaftskritik über die heutige Jugend sehr deutlich verstanden wird. Schade finde ich, dass die ortsansässige Zeitung aufgrund der Unprofessionalität meinerseits doch tatsächlich denkt, dass es autobiografisch geschrieben wäre. Für mich ist es ein schwerer Fehler der Zeitung auf so einem Klischee herum zu reiten. Die Geschichte ist rein fiktiv, auch wenn sie dort spielt, wo ich wohne.

IMG_2089IMG-20190516-WA0002Ebenso durfte ich mich in diesem Monat auch über meine aller erste Lesung bei Wangener Lesebühne freuen. Und was soll ich sagen? Ich war derbe aufgeregt und habe mich auch hier und dort einmal verhaspelt, allerdings ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es war eine tolle Erfahrung und ich konnte viel darüber lernen, wie es ist auf einer Bühne etwas zu präsentieren. Das möchte ich nicht mehr missen, denn so etwas kann süchtig machen.

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Mittlerweile habe ich meine produktive und arbeitswütige Phase in diesem Jahr erreicht. Ich glaube, in keinem Monat ist so viel passiert wie im Juni.

Im Juni war ich mit Kathi auf einer Buchmesse in Mainz. Nichts großes, kaum Blogger, keine nervig vollen Hallen, sondern einfach nur Entspannung. Witzig war auch, dass ich den Partyschnaps Ficken als Sponsor mit dabei hatte. Für die Messe haben sie mir Klopfer und eine Flasche des Partyschnaps zur Verfügung gestellt. Und als guter Influencer habe ich mir natürlich größte Mühe gegeben die Absprache einzuhalten. Das reduzierte sich jedoch nur auf die Verteilung des Getränkes an Verleger, an Kathi und mich. Ich durfte hier viel lernen, wie die kleinen Verlage untereinander zusammenhalten und viele neue Personen kennen lernen. Gerne wieder.

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Neben dem Messebesuch durfte ich mein Buch auch in dem Podcast von Lea vorstellen. Sie ist eine total liebe Person, die weiß clevere Fragen zu stellen und die Menschen hier im Radio Galaxy in Kempten zu unterhalten.

Im Juni hatte ich auch noch einen spontanen Auftritt in Stuttgart bei einer Open Stage Bühne. Und wisst ihr, was mir da noch in Erinnerung geblieben ist? Der absolut unbequeme Stuhl zum Lesen. Wie ihr vielleicht auf den Bildern erkennt, hatten die Stühle eine runde Lehne, der den Körper eigentlich perfekt einrunden soll. Weit gefehlt. Noch nie auf einen so unbequemen und harten Stuhl gesessen…

In diesen Moment erinnere ich mich auch gerne. Ich war mal wieder im Radio Free FM in Ulm. Man könnte fast sagen ‚mein zweites zuhause‘. In 3 Jahren mit meiner Blogarbeit war ich 4 mal bei dem Sender zu Gast. Mittlerweile pflege ich mit denen eine tolle Freundschaft. Fun Fact:  Noch einmal den Sender besuchen und ich stelle einen Rekord auf als häufigster Besucher in einer Sendung auf. Ob ich das 2020 noch hin bekomme?

Mittlerweile habe ich die Open Stage Bühnen für mich entdeckt. Klar, dass Publikum erwartet knallharte Unterhaltung und keine langweiligen Geschichten. Jedoch sind alle offen, wenn man ehrlich und knallhart über Depressionen und die eigene Vergangenheit spricht. Das Publikum in Füssen hat wirklich Spaß gemacht! Ein schöner Nebeneffekt bei solchen Abenden? Man lernt andere tolle Künstler, Musiker etc. kennen und meistens ist der Alkohol auch umsonst. Wäre jetzt gelogen, wenn mir das nicht schon einmal zum Verhängnis geworden ist. Aber das erfahrt ihr zu einem anderen Zeitpunkt!

 

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