Wrap up: Lesemonat Juni 2019

Ach herrlich, ein weiterer Monat ist wieder vorbei und damit dürften wir nun endgültig im Sommer angekommen sein. Endlich wieder Zeit, um das Wetter im Freibad oder bei einem kühlen Cocktail mit Freunden zu genießen. Und auch die Zeit, um auf vergangenes zu blicken.

Was ist in diesem Monat auf meinem Blog passiert?

Im Juni konnte ich 5 Bücher verschlingen. Darunter waren unter anderem zwei Bücher aus dem Festaverlag. Einmal „One Second After“, eine Actionstory über ein Endzeitszenario, in dem eine EMP-Waffe sämtliche elektronischen Geräte zerstört. Eine sehr detail- und bildreiche Geschichte, die dich in diese heftige Welt entführt.
Und einmal „Tears of Tess 3“. Eine gewaltige Dark-Romance-Story, die mehr zu bieten hat als Sex und Gewalt. Dabei ist der Ideenreichtum von Pepper Winters nicht zu verachten. Auch nach Band 3 ist die Stroy nicht ausgelutscht und gibt neue Impulse. Aber auch, wer gerade sehr auf Emotionalität steht, sollte hier einmal einen Blick hinein wagen.
Daneben durfte ich dann noch den Ratgeber „Krankhafte Narzissten enttarnen“ aus dem Dielus-Verlag testen. Auch wenn die Ratgeber aus dem Verlag bisher ein Garant für wissenschaftliche gelungene Bücher sind, habe ich mir dieses mal die Quellen etwas genauer angeguckt. Und auch dort gibt es rein gar nichts zu meckern. Wikipedia oder andere zweifelhafte Quellen wurden dort nicht angeführt. Aber auch für mich persönlich ist das Buch sehr wichtig geworden. Mittlerweile konnte ich dadurch bei mir in der Schule, im Freundeskreis und auf der Arbeit Narzissten ausmachen und den Umgang mit ihnen besser gestalten.
Spannend wurde es dann noch mit dem Thriller „Hillarys Blut“ aus dem Gmeinerverlag. Zwar an sich eine ziemlich simpel gehaltenes Buch, doch trotzdem durch diese Lockerheit sehr unterhaltsam und auch für warme, drückende Tage geeignet.
Ein kleines Highlight ist dann noch das Hörbuch „Eiskalt erwischt“ von Audiolibrix gewesen. Die Buchreihe um den Privatdetektiv Joe Kurtz hatte mich bereits 2018 vom Hocker gerissen, doch nun wollte ich die Hörbücher dazu testen. Und was soll ich sagen? Ich persönlich finde das Hörbuch besser als das Buch. Der Sprecher, Carsten Wilhelm, bringt wirklich alles on Point. Ver verstellt die Stimmen authentisch, passt das Lesetempo der Situation an und projiziert damit perfekt eine abgründige Welt voller Action. Aber welche zwei Bücher konnten mich am Meisten überzeugen?

9783865527516Nicht umsonst wird Band 3 als heiß erwartete Fortsetzung angepriesen. Es sind zwar hochgestochene Wörter, doch sie haben definitiv ihre Berechtigung. Pepper Winters schreibt einfach voller kraft, Emotionen und gut gezeichneten Bildern. So wird die Zerrissenheit von Tess in diesem Band besonders deutlich, sodass ich regelrecht ihre Gefühlswelt verspüren konnte.

 

 

 

 

617cLCCrSTL._SX258_BO1,204,203,200_Hier kommen definitiv alle Thriller-Fans auf ihre Kosten. Die Geschichte wird rasant, überraschend und mit einer gnadenloser Ehrlichkeit erzählt. Aber auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sie sind Facettenreich und tiefgründig gestaltet worden. Gerade Joe gefällt mir mit seiner Eigenheit. So kann er sich wunderbar mit seiner eigenen Moralvorstellung in Zeiten von Korruption und Mord durchsetzen.

 

Was ist abseits des Blogs passiert?

Direkt zu Beginn des Monats war ich auf der Mainzer Mini-Pressen-Messe in der Rheingoldhalle in Mainz. Anders als bei der Leipziger Buchmesse war es dort nicht voll, sondern sehr ruhig und angenehm. Das Schöne an dieser Messe war auch, dass ich von Partyschnaps für diese Veranstaltung mit dem Likör Ficken ausgestattet wurde. So konnte ich ich zum Teil Storys erfahren, die ich so nicht erwartet habe. Meine Lieblingsanekdote ist heute noch, dass die Verlage hinter ihren Ständen oftmals Sekt- und Weine für Autoren aufstellen, sodass sie einen harten und langen Messetag überstehen. Hätte ich so nicht erwartet. Wer mehr über die Messe erfahren möchte, kann sich HIER durch die Beiträge dazu klicken.

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Ein weiteres schönes Highlight war für mich meine Buchvorstellung von „Mein Herz in deiner Hand“ bei dem Podcast von Lea. Sehr erfrischend fand ich vor allem ihre Fragen am Anfang. Gerne könnt ihr euch HIER den Podcast noch einmal anhören.

Kurz nach der Aufnahme des Podcastes stand dann für mich in Stuttgart noch eine Lesung auf einer Open Stage Bühne an. Da ich meistens immer nur alleine unterwegs bin und immer total verpeile Bilder von mir auf Lesungen zu machen, gibt es für euch nur diese zwei Impressionen. Mit knapp 40 Besuchern, war das Cafe ziemlich gut besucht. Ebenso war das Publikum dieses mal viel jünger als bei meiner letzten Lesung. Und da ist mir dann auch gleich ein kleiner Unterschied zu älterem Publikum aufgefallen. Die jungen Leute sind deutlich kritischer unterwegs und haben noch eine ziemlich strenge Erwartungshaltung, während sich die Älteren viel mehr darüber freuen, dass sich Nachwuchs auf die Bühne traut. Aber trotzdem habe ich es auch dieses mal gemerkt, dass ich irgendwo eine kleine Rampensau bin und die Auftritte liebe.

Am 24.06.2019 durfte ich mein Buch dann auch noch bei Radio Free FM in Ulm präsentieren. Seit 2 Jahren, also September 2017, bin quasi jährlich mindestens einmal dort vertreten und bespreche mit dem selben Moderator neue Projekte. Mir fehlen nur noch 1-2 Sendungen dann habe ich dort einen neuen Rekord aufgestellt. Allerdings war die Radiosendung zu Schulzeiten, sodass ich erst einmal ein paar bürokratische Hürden überwinden musste. Wer sich diese Anekdote genau anhören möchte, der kann sich die Sendung HIER gerne anhören.

Am 27.06 durfte ich dann mein Buch auf einer Open Stage Bühne in Füssen präsentieren. Und ich gelobe Besserung bei den Bildern, sodass ihr bessere Eindrücke von den Veranstaltungen bekommt. Die Lesung hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Dieses mal waren es knapp 50 Personen gemischten Alters. Witzig finde ich meistens immer die Vorgespräche, wenn du mit den anderen Künstlern redest. Dort tauscht man Erfahrungen aus und erfährt auch sehr interessante Dinge aus anderen Bereichen. Oftmals triffst du auf irgendwelche Musiker, die gerade neue Songs geschrieben haben und sie nun das erste Mal Live spielen möchten.
Ich finde es nur ein bisschen schade, dass dieses Open Stage Konzept in Deutschland noch nicht so sehr verbreitet ist. In Amerika findet man solche Veranstaltungen an jeder Ecke. Dabei ist es doch interessant zu sehen, wie sich junge Künstler auf Bühnen trauen und sich der Welt präsentieren wollen.

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