Wrap up: Buchmesse Wien 2019 – Teil 2

An den zweiten Buchmessetag denke ich wirklich sehr gerne zurück. Im Gegensatz zum ersten Tag bin ich ausgeschlafen gewesen und konnte sehr positiv in den Tag starten. Bevor ich aber noch mehr über den Tag rede noch eine kleine Anekdote:

Am Samstagabend habe ich im A&O Hostel in Wien eingecheckt. Und es ist kein normaler Check-In gewesen. Die Rezeption ist voll gewesen und zwischendrin haben sich auch viele Betrunkene getummelt (Bar direkt neben der Rezeption). Plötzlich schleicht sich ein blonder Hippie (ja, er sah wirklich so aus, wie du dir ein Hippie vorstellt) vor mich und sagt mir, dass er nur kurz etwas klären müsse. Natürlich habe ich ihn vorgelassen. Aber dann hat er das Gespräch zu mir gesucht. Und was soll ich sagen? Es ist manchmal kurios, was man so für Leute trifft. Er hat sich selbst als Medium für Musik und die gute Laune gesehen. Das heißt, dass er Leuten den inneren Frieden näher bringen möchte. Seine Art? Super freundlich, leicht geistig angehaucht. Ach herrlich, ich denke gerne an diese Situation zurück. Aber genug dazu.

Der zweite Tag auf der Buchmesse hat für mich direkt mit Überraschungen angefangen. Anders als am Samstag ist der politische Inhalt in den Hintergrund gerückt und hat Platz für tolle Autoren gemacht. Poznanski und Aichner haben sich für diesen Tag angekündigt und das hat sich auch gelohnt. Total sympathische Personen denen man sehr gerne zuhört. Dabei hat Poznanski ihr Buch „Vanitas“ vorgestellt und Aichner sein Buch „Kaschmirgefühle“.

Die Lesung von Kaschmirgefühle  ist dabei besonders witzig gewesen. Der Autor hat als Überraschung die liebe Poznanski mit auf die Bühne geholt, um einen Dialog besser darstellen zu können. In dem Dialog ging es darum, dass ein Mann bei einer Sexhotline anruft, aber eigentlich gar nicht auf der Suche nach Telefonsex ist. Mir hat das richtig gut gefallen und die beiden konnten die Stimmung aus dem Buch auch perfekt transportieren.

Ebenso habe ich ganz spontan die Autorin Manuela Fritz kennengelernt. Als ich gerade beim Stöbern das Buch „Liebe nicht erlaubt“ entdeckt habe und mich für das Buch näher interessiert habe, wurde ich direkt der Autorin vorgestellt. Sie ist total sympathisch und eine Autorin mit der man gerne Zeit verbringt.

Fazit Tag 2: Mehr als positiv überrascht. Tolle Verlage aus Österreich kennengelernt, tolle Autoren auf der Bühne gesehen und auch persönlich kennengelernt. Wien, ich komme gerne wieder 🙂

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