Wrap up: Buchmesse Wien 2019 – Teil 1

Ach herrlich, nach dem die Buchmesse in Wien nun schon ein paar Tage her ist, denke ich doch sehr positiv zurück. Auch wenn der erste Tag von Müdigkeit und Enttäuschungen geprägt gewesen ist.

Ich bin tatsächlich am Samstag um 3:30 Uhr morgens mit dem Auto knapp 6 Stunden aus Mittelfranken, Bayern, nach Wien losgefahren. Angemerkt, aufgestanden bin ich um 1:30 Uhr und schlafen gegangen um 22:30 Uhr. Ergo der Tag ist nicht meiner gewesen. Obwohl die Anfahrt wirklich sehr entspannt gewesen ist. Ich bin sogar positiv überrascht vom Tempolimit in Österreich. 130 bzw. 140 km/h auf den Autobahnen ist sehr chillig zum Reisen. Eigentlich bin ich ja ein klarer Verfechter von der freien Fahrt für freie Bürger, da habe ich mich wohl getäuscht. Aber das nur als kurzer Exkurs.

Nennt es jammern auf hohem Niveau, aber mich hat direkt eine Sache an der Buchmesse in Wien gestört. Anders als in Deutschland und auf unseren Buchmessen gibt es keine kostenlosen Parkplätze für Pressevertreter und das Bloggerticket ist nur so eine kleine Visitenkarte. Als Fremder ist es dann doch sehr schwer zu Netzwerken und sich auch bei Verlagen als Blogger vorzustellen. Daran könnte die Messe definitiv noch arbeiten, sofern sie noch wachsen wollen.

Eben so hatte ich vorher auch die falschen Erwartungen an die Buchmesse. Die BuchWien ist die größte Buchmesse in Österreich und die Veranstaltungen strecken sich auch vereinzelt bis in die Buchhandlungen in die Innenstadt. Jedoch habe ich vollkommen die Größe des Landes außer acht gelassen. Österreich ist ja nur ein kleines unscheinbares Land. Ich persönlich habe jetzt so etwas wie die Buchmesse in Frankfurt erwartet, oder auch die in Leipzig. Mehrere Hallen in denen es viele bunte Verlage gibt und um die Gunst der Kunden buhlen. In Wien gab es lediglich eine große Halle (12000 Quadratmeter). Auch wenn es direkt am Eingang und an den Seiten viele bunte Stände gab, so war doch der Großteil einfach nur grau in grau.
Anders als in Deutschland gab es auch nicht sehr viele Jugendliche auf der Messe und das Zielpublikum ist deutlich älter als in Deutschland. Es wurde sehr viel über aktuelle Politik diskutiert und es gab hauptsächlich Angebote für Eltern mit Kindern. Nicht gerade das Paradies für Blogger. Lediglich der Stand von BOD hat sich für die Blogger eingesetzt und dafür gesorgt, dass sie sich vernetzen können. Aber auch ihre Aufklärungsarbeit über Selfpublishing ist sehr interessant gewesen.
Leider hatte ich mir auch einen Termin mit einer Autorin mit auf die Messe genommen. Namen nenne ich absichtlich nicht, weil ich nur etwas gehässig bin und nicht komplett. Bisher habe ich nur Autoren kennengelernt, die nett, freundlich, zuvorkommend, offen und unterhaltsam sind, aber jetzt hatte ich die erste schlechte Autorenerfahrung. Kaum wird ein Buch als Serie veröffentlicht, fangen die Starallüren an, oder was? Alles muss zack, zack gehen und kleinste Fehler werden direkt angemeckert. Lol, von der Autorin werde ich nie wieder ein Buch lesen!

Fazit Tag 1:  Alles ist schief gelaufen. Jedoch konnte ich jetzt meine Stimmung an die der Messe anpassen und mich für den nächsten Tag rüsten.

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