Wrap Up: 4. Lesequartal 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist also auch an der Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen. Dabei zeige ich euch mein 2018 quartalsweise. Aber ich zeige euch nicht nur die Bücher, die ich gelesen habe, ich erzähle euch auch ein paar private Dinge, die mich das Jahr über bewegt haben. Ebenso küre ich die schönsten Cover und die besten Bücher, die es in diesem Jahr auf meinen Blog geschafft haben. Wir werden aber auch überprüfen inwiefern ich meine gesteckten Ziele erreicht habe und warum vielleicht auch das eine oder andere Ziel gescheitert ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des letzten Teils!


Was ist im Oktober 2018 passiert?

Der Oktober hat ein paar Schwierigkeiten mit sich gebracht. Beim Blogumbau habe ich zuerst total den Punkt „Pagespeed“ vergessen bzw. nicht beachtet. Ich habe meinen Blog munter umgebaut. Unterschiedliche Eben sinnvoll miteinander verknüpft, nur um am Ende zu verstehen, dass das meine Seite bremst. Also habe ich mich kurzerhand entschieden das Design noch einmal umzuwerfen. Aber irgendwie bin ich immer noch nicht ganz zu frieden, irgendetwas fehlt mir noch, damit ich zu 100% zufrieden bin. Vielleicht werde ich es ja eines Tages heraus finden und schaffen auch das noch zu beseitigen. Bloggen ist einfach eine Never-Ending-Story. Durch meinen Sponsor und dem neuen Blog habe ich in diesem Monat sehr viel gelernt über die Funktionsweise hinter der Technik. Daneben stand in diesem Monat auch noch eine ganz besondere Veranstaltung an, die bereits im Juni geplant wurde. Nämlich meine erste Lesung. Bei meinen Anfragen zu Lesungen hatte ich eigentlich hauptsächlich nur Absagen bekommen, ist ja auch bei der Thematik kein Wunder. Auch das Jugendhaus in Kempten war zuerst etwas zögerlich, doch trotzdem konnte ich sie überzeugen, sodass am 21.10.2018 dort meine erste Lesung statt fand. Für mich persönlich war es schon ziemlich cool plötzlich auf Werbeplakaten abgebildet zu sein. Doch leider war die Lesung eher semi-erfolgreich. Aber eine gute Sache hatte das ganze schon. Durch die Lesung habe ich eine andere Autorin kennengelernt, die auch hier im Allgäu wohnt und mir sogar schon eine ganze Weile folgt 😉 Da ich an diesem Tag noch eine sehr junge Autorin zu der Lesung mitgebracht hatte, kam das Jugendhaus auf eine tolle Idee. Man könnte ja für eine erfolgreichere Veranstaltung so eine Art „Booktalk“ machen. Tja, und nun sitzen wir zur Zeit an der Planung einer solchen Veranstaltung. Doch trotzdem war das seit langem mal wieder ein kleiner Dämpfer für meine Stimmung. Lange hat meine Erfolgssträhne angehalten und nun war sie wieder am Bröckeln. Lesetechnisch konnte ich aber wieder auf ein stabiles Niveau kommen. In diesem Monat konnte ich 7 Bücher lesen. Darunter auch das erste Mal ein Hörbuch, sowie einem schönen Thriller aus Österreich.

Was ist im November 2018 passiert?

Tja, mein Glück hatte mich verlassen. Die Schule hatte mich doch mehr gefordert als ich gedacht habe. Meine Pläne, die ich mir während des Jahres gemacht habe, scheiterten. Ich wollte eigentlich in diesem Jahr noch ein Buch veröffentlichen uvm., doch mir fehlte wieder der Antrieb und meine Laune war zu dieser Zeit auch nicht gerade die Beste. Vielleicht lag das auch an der Winterdepression, die jedes Jahr bei mir vorbei schaut. Auf jeden Fall verlor ich wieder meinen Antrieb. Dadurch musste ich meinen Ehrgeiz  etwas einbremsen und auch mir zugestehen, dass es ok ist auch einmal faul auf dem Bett zu liegen. Aber auch für andere Projekte, die ich geplant hatte, kamen nur absagen herein. Insgesamt hat mich der November mental ziemlich mitgenommen. Ansonsten war in diesem Monat so gut wie nichts los. Obwohl, doch für meine Facebookseite war es ein sehr guter Monat. Auch wenn ich feststellen musste, dass Gewinnspiele auf diesem Blog und auf Instagram so gar nicht funktionieren, funktionierte es umso besser auf Facebook. So konnte und durfte ich viele neue Follower auf mich aufmerksam machen und sie für meine Seite begeistern. Lesetechnisch lag ich in diesem Monat wieder bei 7 Büchern. Auch wenn mich die Bücher aus diesem Monat nicht besonders flashen konnten und die eine oder andere Niete mit dabei war. Bis auf der Festaverlag, der konnte mich  wieder überzeugen. Brad Thor ist einfach ein ziemlich starker Autor, der sehr detailliert und spannend schreiben kann.

Was ist im Dezember 2018 passiert?

Noch immer fiel es mir schwer, dass ich meine Projekte in diesem Jahr nicht mehr fertig bekommen werde. Mich ärgert es einfach enorm, wenn ich meine eigenen Fristen nicht einhalten kann, auch wenn das für außenstehende vielleicht weniger dramatisch wirkt. Dennoch konnte ich mich irgendwann damit abfinden. Meine Energie ging sowieso größten Teils in diesem Monat auf meine Facebookseite über. Aufgrund von der Vorweihnachtszeit habe ich dort vermehrt Gewinnspiele angeboten. Und da kamen teilweise echt witzige Situationen zustande, sodass mir die Gewinnspiele große Freude bereitet haben. Und damit darf ich jetzt auch alle neuen Follower auf meinem Blog ganz herzlich begrüßen. Mit allen drei Kanälen haben wir mittlerweile die 1000 Follower überschritten. Ich bin euch dafür sehr dankbar! Des Weiteren ging meine Energie in diesem Monat auch in die Pläne für 2019. Und lasst mich euch sagen, dass wird entweder ein grandioses Jahr 2019 oder ein total beschissenes. Je nach dem ob es nur Pläne bleiben oder nicht. Allerdings sind einige der Pläne zum Teil schon mit allen beteiligten abgesprochen und so gesehen auch schon zu 50 % umgesetzt. Doch dazu wird es noch einen gesonderten Beitrag geben. Abschließend kann ich sagen, dass das Jahr ein Auf und Ab war mit allen Höhen und Tiefen. Ich habe tierisch gelacht und mich einfach nur abgrundtief beschissen gefühlt, doch trotzdem ist es immer irgendwie weiter gegangen. Das Jahr hat mir gelehrt, dass man im Leben nicht aufgeben darf und daran halte ich mich ab jetzt! Ebenso durfte ich in diesem Jahr auch total geile neue Persönlichkeiten kennen lernen. Ich hatte mich in diesem Jahr mit meiner Lieblingsbloggerin Kathi endlich persönlich verabredet und durfte auch gleich 2 neue Autorinnen treffen und kennen lernen. Aber auch ganz privat durfte ich neue Personen ins Herz schließen. Ich will dieses Jahr absolut nicht missen, es gehört definitiv zu einen meiner Lieblingsjahren! Im Dezember konnte ich 8 Bücher lesen. Und für diese 8 Bücher hatte ich mal wieder ein richtiges Händchen. Die Endgame-Reihe von Skye Warren ist absolut lesenswert und macht richtig Spaß. Auch Dark Romance Neulinge dürften sich da sehr wohl fühlen!


Die besten Cover aus dem vierten Lesequartal

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Oder wie seht ihr das? Seid ihr mit der Platzierung zufrieden oder seht ihr ganz andere Cover auf dem Treppchen?


Die besten Geschichten aus dem vierten Lesequartal

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Es hat einfach Spaß gemacht, wie die Rädchen nach und nach nahtlos, ohne Verständisprobleme ineinander gegriffen haben. Auch der Held der Geschichte „Scot Harvath“ hat es mir mit seinem ausdauernden und willensstarken Charakter angetan.

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Die Story ist sehr präzise, perfekt geplant und übt durch ihre Ruhe eine atemberaubende Kraft aus, die mich süchtig gemacht hat. Ich musste die ganze Zeit mit Avery mitfiebern und konnte kaum still sitzen bleiben. Ebenso schafft es Skye Warren den vorgegangen Teil der Geschichte erfolgreich in dieses Buch einzuflechten.

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Ich habe selten einen Thriller gelesen, bei dem ich sofort wusste, dass er mir taugt. Daher kann ich ihn euch mit einem guten Gewissen ans Herz legen. Ich werde mir auf jeden Fall Lisa Jackson vormerken!


Abseits der Rezensionen

Auch in diesem Quartal durfte ich wieder einen Autoren interviewen. Dabei handelt es sich um den Autoren Dr. Hermann Rühle. Bisher hatte ich hauptsächlich Autoren zum Interview bei mir, die eher indie sind, doch dieses Mal habe ich mich auch für einen Autoren entschieden, der aus einem größeren Verlag kommt, dem Dielusverlag. By the way ist der Dielusverlag auch ein Garant für gelungene Ratgeber!

Dr. Hermann Rühle

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1. Du hast in deinem Leben zuerst eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen, anschließend noch ein BWL-Studium oben draufgesetzt und das ganze nochmal mit einem Psychologiestudium abgerundet. Wie passen BWL und Psychologie für dich zusammen, und warum hat dir ein reines BWL-Studium nicht ausgereicht?

Das BWL-Studium fand an der Fachhochschule (heute Hochschule) statt und dauerte sechs Semester. An die Fachhochschule kam man damals ohne Abitur. Mittlere Reife, Lehre und zweijährige Berufspraxis reichten. Der Fachhochschulabschluss galt dann als Abi-Ersatz und öffnete mir den Weg an die Uni. Mit meinen guten FHS-Abschlussnoten knackte ich locker den strengen Numerus Clausus für Psychologie. Jura und Medizin hätten mich auch interessiert, aber dazu hätte ich Latein lernen/nachholen müssen. Übrigens passen BWL und Psychologie gut zusammen. Ganz enge Verbindungen gibt es bei der Mitarbeiterführung, beim Marketing und auch die Börse besteht zum großen Teil aus Psychologie. Ich denke, ein zusätzliches Motiv für das Psycho-Studium war auch mein Interesse an Selbsterkenntnis.

2. Du warst lange Freiberufler und hast Mitarbeiter im Bereich Zeitmanagement und Kreativität geschult. Was hat dich angetrieben diese Erfahrungen in einem Buch zu verarbeiten und wie ist es zu deinem ersten Buch gekommen?

Als freiberuflicher Trainer sollte man auch etwas für sein Image tun. Da macht es sich nicht schlecht, wenn bei den Literaturempfehlungen zum Seminarthema ein Buch des Trainers dabei ist. Außerdem sind die vorhanden Bücher zum Thema oft einseitig und man möchte gerne seine eigene Sicht darstellen.

3. Bloggen ist eine ziemlich zeitintensive Arbeit und viele wissen dabei gar nicht, woher sie die Zeit nehmen können. Hast du Tipps, um sein eigenes Zeitmanagement zu optimieren und wie passt Improvisation zu dem Thema?

Erstens darf man sich nicht zu viel Zeit stehlen lassen. Dazu sollte man seine Ablenkungsbereitschaft zügeln und Dampfplauderern aus dem Weg gehen. Zweitens darf man sich nicht verzetteln, sondern sollte Prioritäten setzen und sich in der Kunst des Neinsagens üben. Drittens darf man sich nicht selbst im Wege stehen. Dazu sollte man wissen, wie man „tickt“. Ein Perfektionist muss sich zum „Gut ist gut genug“ zwingen, statt alles „verdummbessern“ zu wollen. Ein chaotischer Typ sollte sich eine Mindestordnung zulegen, z.B. mit kleinen Checklisten arbeiten, statt dauern Dinge vergessen. Das alte Pareto-Prinzip ist auch nicht zu verachten: In 20 % der Zeit schafft man meist 80 % des Ergebnisses. Bei einer Herzoperation kann man Pareto vergessen, aber in vielen Lebensbereichen bringt eine zeitraubende Überperfektion keinen Mehrwert.

4. Was fasziniert dich an Sachbüchern?

Leben heißt lernen. Mehr als durch Lesen lernt man durch Schreiben. Da halte ich mich an die Literaturkritikerin Sigrid Löffler: „Schreibe nicht über das, was du schon kennst. Schreibe über das, was du kennenlernen möchtest.“

5. Wie viel Freude hat dir das Schreiben an dem Buch bereitet und hat es dir selbst auch etwas genützt?

Besonderen Spaß macht mir immer Recherchieren, Materialsammeln, Gliedern und Strukturieren. Manchmal lese ich später einen gelungenen Satz oder Absatz und wundere und freue mich, dass ich ihn geschrieben habe. Am meisten genützt haben mir die gewonnenen Erkenntnisse zum Selbstwertgefühl. Wie es sich zusammensetzt und wie es um die Veränderungschancen bestellt ist.

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