Wrap Up: 2. Lesequartal 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist also auch an der Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen. Dabei zeige ich euch mein 2018 quartalsweise. Aber ich zeige euch nicht nur die Bücher, die ich gelesen habe, ich erzähle euch auch ein paar private Dinge, die mich das Jahr über bewegt haben. Ebenso küre ich die schönsten Cover und die besten Bücher, die es in diesem Jahr auf meinen Blog geschafft haben. Wir werden aber auch überprüfen inwiefern ich meine gesteckten Ziele erreicht habe und warum vielleicht auch das eine oder andere Ziel gescheitert ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des zweiten Teils!


Was ist im April 2018 passiert?

Nachdem mich der März wieder zurück in die Spur gedrückt hat, konnte ich mich endlich wieder aufraffen und die Freude am Leben weiter genießen. In meinen Job als Rettungsschwimmer bin gut angekommen und ich habe die Arbeitszeit extra so gewählt, dass ich zwar von dem Geld überleben, aber nicht in Saus und Braus leben kann. Soll heißen, dass ich nur Teilzeit gearbeitet habe, 120 Stunden im Monat. Als jugendlicher Single braucht man sowieso nicht so viel Geld und mir persönlich war Freizeit zu der Zeit viel wichtiger. Auch wenn ich in Schichtarbeit arbeiten musste, fand ich das nicht sonderlich schlimm, sondern viel mehr interessant. Für mich hatte es den Vorteil, dass ständig Abwechslung da gewesen ist und ich nicht in irgendeinen Alltagstrott fallen konnte. Ich persönlich habe zwar das Ziel, mein Buchprojekt „Die Sucht!“, verfehlt, doch das heißt noch lange nicht, dass ich keine Bücher mehr veröffentlichen möchte. Zu der Zeit hatte ich also meinen Plan etwas umgestellt. Ich wollte mich langsam, aber sicher an das Bücherschreiben gewöhnen. Das hat auch wunderbar funktioniert mit dem Ratgeber über Blogwerbung. Aber ich persönlich wollte auch endlich mit meinen Depressionen abschließen und mich nicht länger von anderen verarschen lassen. So ist es dann noch in dem Monat zu der Buchidee „Liebe“ gekommen, indem ich meinen Gedanken einfach nur freien Lauf gelassen habe. Aber auch Lesetechnisch lief es im April ziemlich gut. Für mich waren ziemlich viele Highlights mit dabei. Mich konnten die Neuerscheinungen aus dem Mainbookverlag ziemlichen überzeugen. Vor allem das Buch von Claudia Kabel „Nebeltanz“, sehr beeindruckend! Aber auch der Festaverlag konnte mich mit dem Buch „Tears of Tess“ für Dark Romance begeistern. So habe ich in diesem Monat insgesamt 8 Bücher gelesen.

Was ist im Mai 2018 passiert?

Angesteckt von meiner eigenen Motivation ging es wieder gerade aus weiter. Immer in Richtung „Mein erstes eigenes Buch!„. In dieser Zeit hat einfach alles funktioniert, was ich mir vorgenommen habe, es lief einfach. Ich wollte mit meiner ganzen negativen Vergangenheit abschließen. Habe all die Gedanken, die mich zu der Zeit beschäftigt haben in dem Buch verarbeitet. Für viele in meinem Umkreis war das ein ziemlicher Schlag ins Gesicht. Sie hätten das niemals erwartet. Aber Depressionen und Selbstmord  sind nun mal Themen, die derbe negativen Gedanken mit sich bringen. Und ganz ehrlich, ich würde jeder Zeit wieder ein Buch mit derartigen Gedanken über Selbstmord veröffentlichen. Zum Einen hat es mir sehr geholfen mit den Depressionen abzuschließen und besser damit umgehen zu können und zum Anderen zeigt es der Öffentlichkeit auch, dass es eben nicht nur Traurigkeit ist. Wichtig bei dem Buch war mir aber auch der Schluss, der Epilog! Der hat nämlich etwas mit meiner alten Ausbildungsstelle zutun. Ich wurde wegen sehr scheinheiligen Gründen entlassen und der Umgang bzw. die Art und Weise wie das abgelaufen ist, fand ich schon etwas dreist. Zumal ich vor der Ausbildung schon als Praktikant bei der Firma gearbeitet hatte und ich extra wegen denen ins Allgäu gezogen bin. Ich wollte mich einfach nicht länger herum schubsen lassen. Aus dem Grund habe ich auch mit der Firma in meinem Buch abgeschlossen! Insgesamt war all das eine gute Idee, denn heute geht es mir weitaus besser mit all den Themen! Lesetechnisch war dieser Monat für mich auch ein voller Erfolg! Ich durfte tolle Ratgeber aus dem Dielusverlag lesen, die mich selber auch weiter gebracht haben und auch Bücher aus dem Genre „Dark Romance“ konnten mich wieder überzeugen!

Was ist im Juni 2018 passiert?

Wenn die Dinge laufen, ist das Leben ziemlich unspektakulär. In diesem Monat durfte ich für mein Buch „Liebe“ im Radio in Ulm Werbung machen. Wieder durfte ich mit dem gleichen Moderator bei „Radio Free FM“ zusammenarbeiten und meine Geschichte dort präsentieren. Und lasst mich euch eins verraten, nur weil es Live scheint, ist es noch lange nicht Live. Ich durfte an eigener Haut erfahren, wie die Medien uns so gesehen belügen. Die Show mit mir wurde an einem Dienstag ausgestrahlt, aber aufgenommen wurde die am Sonntag davor. 2017 war ich noch Live On Air und deutlich aufgeregter als dieses mal. Ist ja aber auch kein Wunder, wenn man weiß, dass man einfach etwas heraus schneiden kann, wenn man sich verspricht. Ich selbst finde diese ganzen Einblicke, die ich dadurch in die Medien bekomme mega interessant. Der Mai war aber auch wieder ein guter Lesemonat mit insgesamt 8 Büchern. Für mich war in diesem Monat „Das Versprechen ein Sommers“ ein tolles Highlight!


Die drei besten Cover aus dem 2. Quartal

Platz 3

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Platz 2

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Platz 1

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Wie seht ihr das? Seid ihr mit der Entscheidung einverstanden oder seht ihr ganz andere Cover auf dem Treppchen?


Die drei besten Geschichten aus dem 2. Quartal

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Abschließend kann ich sagen, „Das Flüstern der Insel“ ist ein stimmiges Gesamtkonzept, das toll konstruiert ist und auch Verbindungen zwischen den fünf Leseabschnitten schafft. Für diejenigen, die einen melancholischen Sommerabend verbringen möchten, ist das genau die richtige Geschichte!

Platz 2

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Gerade auch die Themen, Liebe, Filme, skrupellose Banker sind passend inszeniert zu den 50er Jahren und untermalen den Roman wunderbar. Bei dieser Geschichte habe ich wirklich nichts auszusetzen. So kann ich Das Versprechen eines Sommers als Urlaubslektüre jedem weiterempfehlen.

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Mit „Tears of Tess“ hat es Pepper Winters geschafft eine Geschichte zu konstruieren, die definitiv nicht 0815 ist. Sehr tiefgründige Charaktere, die einen faszinieren, überraschende Handlungsstränge, die plausibel und nicht überkonstruiert sind und vor allem bietet die Geschichte eine emotionale Achterbahnfahrt!


Abseits der Rezensionen

In diesem Quartal durfte ich auch wieder eine Autorin zu ihrem Buch interviewen. Dabei handelt es sich um die Autorin Olivia Monti. Sie hat das Buch „Pflegefall“ geschrieben und ich durfte es auch rezensieren. Also genau passend für ein Interview. Ich habe für euch noch einmal einen kleinen Ausschnitt heraus gesucht. Wer das ganze Interview lesen möchte, der kann es machen, indem er auf den Namen der Autorin klickt!

Olivia Monti

Olivia Monti, Interviews: Buchautor Interview – Olivia Monti

1. Was unterscheidet Olivia Kleinknecht von Olivia Monti?

Unter „Olivia Monti“ habe ich zuerst Bücher für 11- bis 111-Jährige veröffentlicht, Luna Park und Luna Park 2, Jahrmarkt der Gier.  Jetzt kommen Kriminalromane und Thriller dazu. Das Unterscheidungsmerkmal ist leichte Lesbarkeit. Kinderleichte Lesbarkeit. Ich versuche möglichst einfach und klar zu schreiben, so dass ich ein größeres Publikum erreichen kann. Das letzte unter Olivia Kleinknecht veröffentlichte Buch ist ein Sachbuch, Das Gedächtnis von Gegenständen oder die Macht der Dinge, über 800 Seiten, 2000 Fußnoten.

2. Wie hast du die Liebe zu den Büchern entdeckt?

Ich habe schon immer viel gelesen. Vorzugsweise im Bett abends. Richtig gepackt hat es mich mit fünfzehn, als ich „Die Dämonen“ von Dostojewski las.  Ich fand dort eine mir unbekannte Komplexität und Abgründigkeit von Charakteren.  Der Mann hat mir die Augen für neue Perspektiven geöffnet.

3. Was hat dich bewegt Bücher zu schreiben?

Meine Erfahrungen und wie ich sie interpretiere. Du hast den Eindruck, Aspekte der Wirklichkeit zu sehen, die mitteilenswert sind.

4. Seit 20 Jahren bist du jetzt schon Autorin, wie hat sich der Buchmarkt deiner Meinung nach verändert? Werden Bücher aussterben?

Ich fürchte, gute Bücher, geniale Bücher, werden aussterben. Der Markt übt einen Druck aus, der in Richtung Standardbücher geht. Ein Krimi etwa, der nicht nach Standardregeln des gängigsten Creative Writing aufgebaut wird, hat es schwer, noch einen Verlag zu finden.  Ein Standardraster  wird angelegt, weil man der Ansicht ist, dass es sich besser verkauft. Der Buchmarkt hat mittlerweile dieselbe Philosophie wie der Fastfoodmarkt. Ein Burger muss immer gleich schmecken. Sonst wird er nicht mehr gekauft. Es gibt den Standard-Burger, von dem man nur manchmal unerheblich abweicht.

5. Was hat dich damals an Florenz gereizt, sodass du dich dafür entschieden hast dort zu promovieren?

Die Schönheit der Stadt. Und in dieser Schönheit ein hochkarätiges Institut, wie das Europäische Hochschulinstitut. Gleichzeitig ein geistiger und ein ästhetischer Rahmen. Ideale Lebensverhältnisse.


In diesem Quartal durfte ich auch wieder mit meiner Lieblingsbloggerin Kathi von „Schmökerstunde“ zusammenarbeiten. Gemeinsam haben wir Rezensionen ausgetauscht und uns gegenseitig verlinkt. Hier findet ihr nocheinmal das rezensierte Buch von ihr.

Gastrezension, Gastrezension: After Work

Zusammengefasst kann ich das Buch leider nicht empfehlen. Die Autorin hat allerdings sehr viele wichtige Themen angesprochen und sie ausgiebig erklärt. Wie die Sexualität und die Stellung der Geschlechter in der Werbebranche. Die Liebesgeschichte sowie Adam und Lexia ist allerdings sehr schwammig. Es gab für mich keinerlei Spannungsbogen oder aufkommende Gefühle die beim Leser angekommen sind.

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