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Rezension: Zweiundvierizig

Thriller, Rezension: Zweiundvierizig

Hintergrund:

Dieses Mal war ich auf der Suche nach einem Thriller beim Amrün-Verlag unterwegs.

Der Amrûn Verlag ist ein 2013 von Jürgen Eglseer ins Leben gerufener Indie-Verlag für deutschsprachige Belletristik.

Auch wenn sich viel lesenswertes im Programm des Verlages befindet, musste ich bei dem Buch „Zweiundvierzig“ halt machen! 42 ist doch der Sinn des Lebens oder nicht? Zumindest laut dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“. Also war meine Neugierde geweckt. Auf dem Klappentext steht dann noch „Wohin gehst du, wenn es keinen Ausweg gibt?“. Für mich klingt das nach guter Spannung, also habe ich mich für das Buch entschieden!

Inhalt:

Thriller, Rezension: ZweiundvierizigWohin gehst du, wenn es keinen Ausweg gibt?

Es ist Freitag, kurz vor Weihnachten. Auf dem Campus der exzellenten Provinzuni halten sich nur wenige Menschen auf, als plötzlich das Licht ausgeht. Von einem Moment zum anderen sind Strom und Heizung abgeschaltet, weder Mobilfunknetze noch das Internet sind verfügbar. Und alle Ausgänge sind mit Sprengladungen gesichert – Die Uni wird zur Todesfalle.

 

 

 

 

Fazit:

Der folgende Text ist Fiktion. Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind zufällg;

Ich finde diese Aufmachung des Buches schon etwas interessant. Es erinnert mich ein wenig an diese trashigen Horrorfilme, in denen Jugendliche in einer Psychatrie eingeschlossen sind und es merkwürdige Dinge passieren.

In meinen Augen beginnt das Buch zwar etwas langsam und zum Teil auch etwas verwirrend, doch mit Zeit überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte wird immer spannender erzählt. Genau so wie ein guter Horrorfilm! Ich finde es faszinierend das man so nah zu Filmen schreiben kann.

Man lernt die Charaktere am Anfang ohne ihre Namen kennen und bekommt so eine langsam Einführung. Doch mitten im Geschehen kann man dann zusehen, wie sich die einzelnen Figuren in einer aussichtslosen Situation verhalten. Dabei finde ich die Entwicklung der Personen sehr interessant!

Die Geschichte wird auf 167 Seiten erzählt und das reicht auch vollkommen aus. Es werden nicht zuviele oder zuwenige Informationen geliefert. Die Story wurde kurz und knapp auf den Punkt gebracht!

Ein schöner Thriller, der hält was er verspricht. In meinen Augen eine willkommene Abwechslung zu den normalen Thrillern. Er ließt sich flüssig und macht definitiv Spaß auf mehr!

Kommentar:

Geboren 1971 im Rheinland, Ausbildung zur Buchhändlerin, seit 1994 Studium der deutschen und englischen Literatur in Konstanz und Portland, Oregon, Promotion über Literatur aus Hawai’i, zwei Töchter, Dozentin für amerikanische und englische Literatur an der Uni Konstanz von 2007 bis 2011, jetzt freie Autorin und Übersetzerin, Interessen: Musik und Festivals, Reisen, Mythologie und natürlich Bücher!

Der Uni-Thriller „Von wegen Asbest“ ist im Februar 2014 in neuer, überarbeiteter Ausgabe beim Amrûn Verlag erschienen und heißt jetzt „Zweiundvierzig“.

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