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Rezension: Was wütet in mir so still?

Buch, Rezension: Was wütet in mir so still?

Hintergrund:

Erhellende, spannende, lustige, ernste, traurige, kritische Stoffe – wir schauen hin. Wir schauen dahinter. Wir schauen genau.

Auf der Suche nach einem guten Thriller, habe ich mich auf verschiedenen Verlagsseiten umgeschaut, doch beim Mainbook-Verlag musste ich etwas länger verweilen. Es ist zwar nicht der größte Buchverlag, aber durchaus ein sehr unterschätzter. Schon mein letztes Buch „Die letzte Patientin“ hat mich sehr fasziniert und sich als gelungener Thriller aus dem Hause Mainbook herausgestellt.

Ich habe mich für „Was wütet in mir so still?“ entschieden, weil mich der Titel neugierig gemacht hat. Jeder von uns hat doch eine kleine, leise und aggressive Stimme in sich, die einem sagt ‚Diese ganzen Arschlöcher da draußen, ich könnte sie alle umbringen!“. Daher wollte ich sehen, wie sehr es in diesem Thriller ausartet.

Inhalt:

Buch, Rezension: Was wütet in mir so still?Eine Geschichte wie ein Sog. Hinab in die dunklen Abgründe von Martin Banner und seiner perfekten Fassade. Wenn es sein muss, schlägt der überaus sympathische Kinderbuchillustrator gnadenlos zu, rächt sich, betrügt, zerstört. So lässt er den Verlobten seiner Exfreundin vor laufender Kamera vorführen, um es ihr mit dem Video heimzuzahlen. Er verfolgt ein wunderschönes Mädchen. Er muss seinen Chef loswerden. Und er stößt auf ein Geheimnis, das sein geliebter Großvater aus dem Krieg mitgebracht hat …

 

 

 

 

Fazit:

Vergebung hat weder etwas mit Großmut noch mit liebevoller Nachsicht zutun; Sie ist schlicht und einfach ein besonders gnädiges Produkt des Vergessens.

Ein wirklich guter Start ins Buch! Die Wahrheit aus diesem Zitat fasziniert mich und lenkt mich sofort aus meinem Alltag in das Buch hinein.

Dabei entpuppt sich dieser Thriller nicht nur als eine spannende, gut durchdachte Geschichte, sondern viel mehr als eine richtig tiefgründige Gewissensfrage. Die Charaktere sind gut getroffen und der Autor „Reinhard Staupe“ bedient sich nicht dem klassischen Erzählstil eines Thrillers.

Doch trotzdem würde ich nicht soweit gehen, dass ich dieses Buch jedem empfehlen kann. Es ist eher für hart gesottene geeignet, die sich nicht bei jeder Kleinigkeit, bei jedem kleinen moralischen Verstoß beschweren.

Es ist aber dennoch ein sehr tolles Buch für Denker, die sich auch mal über ihren Horizont hinaus informieren.

Kommentar:

Seit 1995 arbeitet Reinhard Staupe professionell als Spieleerfinder. Weltweit wurden über 100 Titel von ihm veröffentlicht, darunter mehrere preisgekrönte Bestseller. Nebenher leitet er als verantwortlicher Spieleredakteur das Programm der „Nürnberger Spielkarten“ und schreibt Postkartentexte für die Grafikwerkstatt Bielefeld. Mit „Was wütet in mir so still?” legt er nun seinen ersten Roman vor. Reinhard Staupe wurde 1968 in Kassel geboren und lebt in der Nähe von Bremen. Weitere Infos auf: www.derthriller.de und www.staupe.com.

 

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