Rezension: Tod eines Revisors

IMG_20190901_191214_149.jpgVerlag: Größenwahn
Erscheinungsdatum: 05.10.2017
Seiten: 250
Genre: Krimi
ISBN: 978-3-95771-170-0
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Inhalt

Jens Scherer, ein erfolgreicher Innenrevisor einer Bank, wird eines Tages tot in einer Psychatrieklinik aufgefunden. Für die Polizei ist der Fall eindeutig, Selbstmord durch eine Pillenüberdosis. Doch die Witwe Charlotte Scherer hegt Zweifel und beauftragt kurzerhand Roland Bernau mit diesem Fall. Und was dann passiert, ist einfach nur unglaublich. Roland Bernau kommt einen riesigen Skandal auf die Schliche und deckt die betrügerische Maschen der Banken auf, die sich bis in die DDR zurückverfolgen lässt. Jedoch stößt er dabei nicht nur auf Zuspruch, sondern bekommt harten Gegenwind aus der Wirtschaftsbranche. Wird er diesen Fall überleben?


Fazit

Vor kurzem durfte ich Band 3 aus der Reihe lesen und habe mich dann dazu entschieden den zweiten Band direkt zu bestellen. Und das ist definitiv kein Fehler gewesen. Auch wenn man den dritten Fall losgelöst gelesen kann, hat es seine Vorteile die Buchreihe von Anfang an zu lesen. In diesem Buch erfährt man, wie Roland zu seiner Freundin Julia gekommen ist und welcher Fall für die großen Schlagzeilen gesorgt hat. Spannend, aufregend und sehr interessant.

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Vor allem finde ich es sehr interessant, dass der Autor auf brisante Themen aus der Realität zurück greift und sie verständlich und überzeugend dem Leser näher bringt. Dieses mal handelt es sich um den Währungsbetrug zu Zeiten der DDR. Man bekommt hier also nicht nur eine unterhaltende und mitfiebernde Story geliefert, sondern gleichzeitig auch noch ein Stück Zeitgeschichte.

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Aber nicht nur die Themen sind interessant, auch der Protagonist Roland Bernau sorgt dafür, dass man das Buch lesen möchte. Ich finde ihn einfach super sympathisch, sehr menschlich, ab und zu etwas sarkastisch, aber durch und durch eine Person mit der ich sehr viel Sympathie empfunden habe. Ebenso finde ich den Aufbau der Story gelungen. Man wird direkt mit der Situation konfrontiert und man jeder gelesen Seite wird man tiefer in den Bann gezogen. Es dauert auch keine 100 Seiten bis da irgendwie Spannung entsteht, sondern man wird in einem angenehmen Tempo immer tiefer ins Verderben gezogen.

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Nicht nur, dass Bernau kleine Fehler bei der Polizei aufdeckt, sondern auch, dass er das Hinterhältige Spiel von Jens Scherer schnell erkennt, sorgen dafür, dass er sich bei den Ermittlungen nicht nur Freunde macht. Einige wichtige Personen aus der Wirtschaftsbranche wollen ihn und Julia bei der Arbeit einschränken und probieren ihnen mit angeheuerten Schlägern zu drohen. Aber die Drohung hält die beiden nicht davon ab weiter zu ermitteln. Olaf Jahnke hat damit eine Story konstruiert, die nachvollziehbar ist, zwar wenig überraschend, aber durch die Themen eine Brisanz mit sich zieht, die dich bis zum Schluss weiterlesen lässt.


Autor

91ZLELeZG9L._SY200_.jpgOlaf Jahnke wurde 1963 in Uelzen geboren und lebt seit 1982 in Hessen. Geschrieben hat er schon früh. Zuerst für die Schüler-, danach für die Lokalzeitung, später erschienen seine Artikel in überregionalen Zeitungen. Nach sieben Jahren bei der Fernsehproduktion der FAZ wechselte er zum Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen. Olaf Jahnke arbeitet als Kameramann und Reporter für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt.

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