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Rezension: The Short Drop

Rezension, Rezension: The Short Drop

Rezension, Rezension: The Short DropVerlag: Festa
Autor: Matthew FitzSimmons
Titel: The Short Drop – Ein bitterer Tod
Seiten: 504

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Inhalt:

Vor zehn Jahren verschwand die damals 14-jährige Suzanne Lombard. Spurlos. Wurde Suzanne ermordet? Oder von einem Pädophilen gekidnappt? Hält man sie seit Jahren gefangen?
Als Suzannes Vater für das Amt des US-Präsidenten kandidiert, tauchen plötzlich neue rätselhafte Hinweise auf ihren Verbleib auf. Diese Spuren kann womöglich nur ein Mensch entschlüsseln: Gibson Vaughn, der mit Suzanne aufwuchs und die für ihn wie eine kleine Schwester war.
Für Vaughn, Ex-Marine, Computerfreak, arbeitslos, wird die Suche nach Suzanne zu einer gefahrvollen Reise in die Vergangenheit. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen, bis die entsetzliche Wahrheit am Ende sein eigenes Leben bedroht.


Fazit:

Gibson Vaugh saß alleine am Tresen des Nighthawk Diners, vor dem reges Gedränge herrschte. Der Ansturm zur Frühstückszeit war im vollem Gang, langsam schoben sich die Kunden vorwärts, während sie auf einen Platz warteten.

So wie sich die Kunden langsam vorwärts schieben, entwickelt sich die Story auch erst allmählich. Normalerweise stört mich dieser Punkt bei vielen Büchern, aber FitzSimmons schreibt sehr malerisch und kunstvoll seine Geschichte! An dieser Stelle auch kurzes Lob an den Übersetzer Alexander Amberg! Die Charaktere werden nicht nur oberflächlich angerissen, sondern bekommen auch ihre Ecken und Kanten, sodass man sich gut durch das erste Drittel damit beschäftigen kann. So bekommt man auch viele Hintergrundstorys über die Verflechtung der Personen zueinander.

Bei diesem Thriller hat man nicht im Wechsel Anspannung und Entspannung, sondern die Spannung wird mit jedem Kapitel größer und gipfelt am Ende in einem Fragen aufwerfendem Ende, sodass man das Buch mit dem Kommentar „Och man, ich hätte gerne noch weiter gelesen!“ zur Seite legt. Dabei hat mir die Thematik mit den unsichtbaren Mächten, die im Hintergrund agieren und Gibson stoppen wollen gefallen. Dazu gehört u.a. auch Suzannes Vater, der seinen Einfluss dazu benutzt, dass Gibson keinen Fuß mehr in diesem Leben fassen kann.

Dabei finde ich, dass „The Short Drop“ nicht konstruiert wirkt, sondern sich logisch aufbaut und weiterentwickelt. Gut, die eine oder andere Wendung ist vielleicht etwas sehr simpel und mit wenig bedacht gewählt worden, doch das stört an sich nicht weiter. Zumindest kann man dann schneller auf die nächste Überraschung hin lesen.

Die Geschichte kann ich mit einem guten Gewissen weiterempfehlen! Auch wenn sie sehr lang und ausführlich ist, macht es Spaß sich der Spannung und der Charaktere immer mehr hinzugeben und sich in den Bann ziehen zu lassen!


Kommentar:

Rezension, Rezension: The Short DropMatthew FitzSimmons aus Illinois, USA, wuchs in London auf. Seine idyllische Kindheit wurde 1977 erschüttert, als er die traumatische Erfahrung machte, dass sein Vater während der Vorführung von Star Wars schnarchte und er deshalb befürchtete, adoptiert worden zu sein. Matthew schloss ein Studium der Psychologie ab, obwohl seine ganze Leidenschaft dem Theater galt. Nach einigen Jahren in New York zog es ihn nach China. Dort schrieb er seinen ersten Roman (über den besser geschwiegen wird). Jetzt lebt er in Washington, D. C., und lehrt an einer privaten High School englische Literatur und Theater.

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