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Rezension: Stop me!

Stop me!, Rezension: Stop me!

Hintergrund:

Es ist wieder Festa-Zeit! Mittlerweile kann man echt schon sagen, dass die Festa-Bücher bei mir ein fester Bestandteil meines Programmes sind! Ich bin sehr froh darüber, dass ich diese Bücher für mich entdecken durfte! Auch wenn sie oftmals sehr grausige Geschichten in aller Deutlichkeit erzählen, haben sie für mich etwas anziehendes. Vielleicht ist es dieser Tabubruch mit normalen Konventionen!

Ich habe mich auf der Suche nach erschreckenden Büchern wieder auf der Homepage von Festa alleine von den Covern inspirieren lassen. Und ich habe mich verliebt! Das ist mir bisher bei meinen über 50 Rezensionen echt selten passiert. Das Cover von „Stop Me!“ ist mit dem überaus authentischen Gesichtsausdruck und mit dem rotem Tuch über dem Mund, sowie dem schwarzen Hintergrund mit der weißen Schrift mehr als gelungen. Von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden!

Inhalt:

Stop me!, Rezension: Stop me!Der Besuch in einem Café endet für Leo Sharpe in einem Albtraum: Seine Frau Laura verschwindet ohne jede Spur. Offenbar geriet sie in die Gewalt des Vacation Killers – einem Serienmörder, der seine Taten über Ketten-E-Mails ankündigt, Tage bevor er einen gekochten Kieferknochen an die Polizei schickt.
Verzweifelt kämpft Leo gegen die Zeit und gegen seine eigenen Dämonen. Er muss alles riskieren, um den Killer zu stoppen.
Da erhält er eine E-Mail:
leite diese e-mail an zehn freunde weiter – jeder dieser freunde muss sie auch an zehn freunde weiterleiten – vielleicht wird einer dieser freunde von freunden von freunden einer von meinen freunden sein – wenn diese email innerhalb von einer woche in meinem posteingang landet, schneid ich der schlampe die kehle nicht durch

Fazit:

Am Anfang möchte ich sagen, dass ich zu den Inhalten solcher Bücher große Distanz wahre und ich die Geschehnisse nicht sonderlich ernst nehme und eher die künstlerische Darstellung dahinter bewundere.

Normalerweise starte ich ich ja immer mit den ersten Zeilen des Buches, aber heute starte ich wieder ein wenig anders. Wie bereits im Punkt „Hintergrund“ erwähnt, finde ich die Gestaltung des Covers absolut gelungen. Alleine dadurch habe ich schon große Lust bekommen das Buch zu entdecken. Und dann noch der kreative Klappentext mit der verfassten Kettenemail. Am Anfang dachte ich nur, da steht doch nichts interessantes und wollte mich schon direkt an den Inhalt heran wagen. Aber dann habe ich den letzten Satz noch einmal gelesen! „Wenn diese E-Mail innerhalb von einer Woche in meinem Posteingang landet, schneid ich der Schlampe die Kehle durch…“ Ich konnte mir einen kleinen Schmunzler, aufgrund der Formulierung, nicht verkneifen und dachte gleichzeitig „Irgendein Troll aus dem Internet wird es bestimmt soweit treiben, dass diese Schlampe stirbt.“ Also ab in den Abgrund:

In den ersten Kapitel des Buches trifft man immer wieder auf Kettenbriefe, die tatsächlich auch weitergleitet werden. Schon hier zeigt die Geschichte die Schattenseiten des Internets und regt mich zum Nachdenken an. Tatsächlich erwische ich mich dabei, wie ein kleiner Funke in mir leise sagt ‚Du hättest die Mails auch aus Jucks und Dollerei weitergeleitet‘, aber oftmals vermutet man nicht schlimmes dahinter, falsch gedacht! Mir gefallen solche Bücher, die mich zum Grübeln anregen. Es ist ein schiere Gier nach Aufmerksamkeit!

Der Spannungsbogen und die Grundstimmung ist souverän ausgearbeitet. Am Anfang geht es noch gelassen los und nach und nach überschlagen sich die Ereignisse, sodass man das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen kann. Fesseld und vorantreibend, trotz der düsteren Stimmung. Viele Thriller erdrücken einen nur mit einer solchen Stimmung, aber nicht hier! Gerade denkt man noch, dass man das Buch durchschaut hat und dann kommt schon wieder eine neue interessante Wendung!

Jedoch gibt es für mich kleine Abzüge in der B-Note! Die Charaktere sind nicht sehr vertiefend ausgearbeitet. Auch wirken sie an manchen Stellen nicht sehr authentisch. Leo Sharpe soll zwar wie Ende 20 wirken, allerdings würde ich ihn tatsächlich älter einschätzen. Aber vielleicht ist dies auch der Übersetzung geschuldet.

Doch das schadet der Story nicht sonderlich. Jeder Festa-Fan kommt hier auf seine Portion Wahnsinn. Wirklich sehr unterhaltsam!

Kommentar:

Richard Jay Parker ist seit vielen Jahren Produzent von TV-Shows, schreibt und bearbeitet Drehbücher fürs Fernsehen. Kürzlich zog er von London nach Salisbury. Er verbringt seine Zeit am liebsten mit Lesen, Schreiben, Kochen und besucht gerne alte britische Pubs. STOP ME! war sein erster Thriller, mit SCARE ME! und STALK ME! folgten zwei weitere höllisch-clevere Thriller.

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