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Rezension: Schlusspfiff

Krimi, Rezension: Schlusspfiff

Krimi, Rezension: SchlusspfiffVerlag: Mainbook
Autor: Thorsten Fiedler
Titel: Schlusspfiff
Gerne: Krimi
Seiten: 203
Preis: 10,70 €

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Inhalt:

Der Offenbacher Kriminalhauptkommissar Adi Hessberger hat sich auf eine entspannte Saison mit seinem OFC gefreut, als durch einen Mörder, der sich scheinbar auf Schiedsrichter spezialisiert hat, sein Arbeits- und Privatleben aus dem Ruder läuft.
Mit seinen Kollegen Rüdiger Salzmann und Sina Fröhlich fahndet die SOKO rund um das Gebiet des Bieberer Bergs. Es stellt sich heraus, dass der Täter ein Faible für besonders ausgefallene Leichenfundorte hat. Erste Spuren deuten darauf hin, dass er möglicherweise aus dem Umfeld der Offenbacher Fanszene kommt.
Der Kriminalhauptkommissar und seine attraktive Kollegin merken, dass die gegenseitige Sympathie im Laufe der Ermittlungen immer größer wird. Gleichzeitig stehen die beiden unter dem Druck der Öffentlichkeit und im Visier eines brutalen Serienmörders.


Fazit:

„WER HAT ANGST VORM SCHWARZEN MANN? KEINER, DENN DU LEBST NICHT LANG.“

Kaum habe ich das Buch angefangen, konnte ich es nur noch notgedrungen (Schlaf+Arbeit) aus der Hand legen. Der Krimi von Thorsten Fiedler konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Die Ereignisse überschlagen sich. Die erste Leiche wird gefunden, die zweite Leiche taucht plötzlich auf, Adi sorgt alkoholisiert für einen unglücklichen Mord und wird vom Dienst suspendiert, sowie von dem Fall ausgeschlossen. Doch trotzdem ermittelt er im Geheimen weiter.

Auch wenn ich mir viele Personen gut vorstellen konnte und mit dem Staatsanwalt Dr. Jochen Reimers eine Hassperson gefunden habe, fällt doch auf, dass die Personen im Gegensatz zu anderen Büchern oberflächlich beschrieben werden. In meinen Augen werden den Personen nur kurze Attribute zugeschrieben, nachdem sie erwähnt wurden. Hier hätte man z.B. mehr Angewohnheiten in bestimmten Situationen heraus arbeiten und in den Text einpflegen können.

Der Krimi steht unter dem Offenbach Fußball Thema. Dabei kommt die Liebe zum Fußball und die Anfeindungen zu anderen Vereinen, sowie Stammkneipen besuche und weiterer Fanliebe definitiv nicht zu kurz. Das Thema wurde sehr gut in die Geschichte eingebaut, sodass die Geschichte sehr nahe und authentisch wirkt. Ebenso gibt Thorsten Fiedler am Ende sogar Adressen für die Orte des Krimis an, sodass sich ein werdender Fan sehr gut über den Club informieren kann.

Für mich lebt der Krimi von seiner Einfachheit. Die Sprache wurde nicht unnötig verschnörkelt und es wurden auch keine schwierig verschachtelten Sätze eingebaut, sodass ich die Geschichte flüssig und in einem schnellen Lesetempo verschlingen konnte. Auch der Miträtselfaktor ist hier gegeben. Es werden genug Freiräume für eigene Gedanken gelassen. Bis zum Ende hin schafft es Thorsten Fiedler die Story spannend zu halten, bis sie dann schließlich eskaliert.

Bisher hatte der Autor zwei Bücher veröffentlicht, die eher im Humorbereich angesiedelt sind. Aus dem Grund war ich auch sehr gespannt, ob er einen vernünftigen Krimi auf die Reihe bekommt. Und was soll ich sagen? Mich konnte er mit der Geschichte überzeugen, denn ich mag Krimis, die man nur so verschlingen kann und ein rasantes Lesetempo aufweisen! Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung und freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten von Thorsten Fiedler!


Kommentar:

Krimi, Rezension: SchlusspfiffThorsten Fiedler erblickte 1962 in Offenbach am Main das Licht der Welt. Nach den normalen schulischen Stationen, mit dem Abschluss Abitur und einer Ausbildung zum Bankkaufmann, folgten spannende Semester im Bereich Psychologie und Werbung.
Nach mehreren Jahren im Automobilbereich kam das Engagement in einem mittelständischen Unternehmen, vom Einstieg als Abteilungsleiter bis zum aktuellen Status als Vorstand.

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