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Rezension: Scare Me!

Scare me!, Rezension: Scare Me!

Hintergrund:

Es ist wieder soweit – Festazeit! Dieses Mal habe ich mir keinen Horrorband aus dem Festaverlag ausgesucht, sondern wieder einen Thriller.

Das Konzept von FESTA ACTION ist ganz einfach: Nur die besten Action-Bestseller aus Amerika. Polit- und Military-Thriller, die so spannend sind, dass man mit dem Lesen nicht aufhören kann. Das versprechen wir.

Meine Entscheidung zu dem Buch „Scare Me!“ habe ich bewusst und nicht aufgrund des Covers getroffen. Im letzten Jahr wurde ich von Richard Jay Parkers Geschichte „Stop me!“ überzeugt, also wollte ich auch seine weiteren Storys entdecken.

Inhalt:

Scare me!, Rezension: Scare Me!Wann hast du dich das letzte Mal selbst gegoogelt?

Der erfolgreiche Geschäftsmann Will Frost wird mitten in der Nacht von einem anonymen Anrufer geweckt, der ihm genau diese Frage stellt. Als Will online geht, stößt er unter seinem Namen auf eine Website mit den Silhouetten von sieben Häusern. Im ersten Haus hat sich gerade ein bestialischer Mord ereignet … und im letzten wohnt er selbst. Will wird von dem Unbekannten im Rahmen einer makaberen Schnitzeljagd von Tatort zu Tatort gehetzt – bis sich die Frage stellt: Wer ist eigentlicht das Opfer, und wer der Täter?

Ein erschreckender Blick auf die moderne Wet. Das Internet als Instrument des Bösen.

Fazit:

Poppy trug noch etwas Gloss mit Kirscharoma auf und schmatze mit den Lippen. Der einzige Geschmack, der in ihre Wahrnehmung vordrang, war der Vorgeschmack süßer Erwartungen.

Die Geschichte von Richard Jay Parker lockt einen direkt zu Beginn mit der „süßen Erwartung“ von Sex vor der Webcam, doch schon hier wird man bitterböse Überrascht. Anstatt das Brett und Poppy zur Sache kommen, befindet sie sich plötzlich in der Wohnung von Brett und tötet ihn und seine Familie mit einem Sushimesser. Auch wenn die Beschreibung dieser Taten nicht sehr lebhaft gestalet sind, verstören sie mich doch etwas und schaffen es mich an das Buch zu fesseln.

Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt man dann Will Frost kennen, der ein erfolgreicher Geschäftsmann und glücklich verheiratet ist. Ebenso wird er bald Großvater, da seine Tochter Libby schwanger ist. Vor der Geburt unternehmen Libby und ihr Ehemann Luke noch eine Asienreise. Wie es sich natürlich für Eltern gehört, machen sie sich sorgen um die Beiden, dass ihnen auf dieser Reise etwas passieren könnte. Und sie sollten rechtbehalten. Libby und Luke werden gekidnappt.

Beim Lesen ist bei mir immer das Problem aufgetaucht, dass die Beschreibungen der Handlung sehr sprunghaft ist. Aus dem Grund ist es mir schwer gefallen die Personen richtig zuzuordnen und das Grundgerüst zu verstehen. Insgesamt wird man mit ziemlich vielen Informationen bombadiert, die einen unnötig verwirren.

Will und seine Ehefrau Carla erfahren dann durch die Zuspielung einer Webadresse von der Entführung. Und damit beginnt eine unaufhörliche Schnitzeljagdt. Will soll dabei aus verschiedenen Häusern Objekte bergen, um dann schließlich zu weiteren Orten zu gelangen. Ihm bleibt dabei nur wenig Zeit und er darf natürlich die Polizei nicht informieren. Als Will dann schließlich bei seinem ersten Ziel ankommt wird ihm der Ernst der Lage so richtig bewusst, als er die Leichen der Hausbewohner findet. Er befindet sich nun völlig in den Händen der Psychopahtin Poppy!

Anders als bei Thriller aus anderen Verlagen bekommt man beim Festa-Verlag wieder seine Portion Wahnsinn geboten. Das war aber auch der einzige Grund, der mich näher an das Buch gefesselt hat. Für mich wird die Geschichte zu kompliziert erzählt und unnötig in die Länge gestreckt. Da habe ich etwas mehr erwartet. So hätte man zum Beispiel die Szene in Singapur weglassen können, in der Tran (ein Slum-Kind) in die Entführung verwickelt wird. In meinen Augen ist er für den Verlauf der Geschichte nicht wichtig, da er auch sonst nicht weiter in der Geschichte auftaucht.

Kommentar:

Richard Jay Parker ist seit vielen Jahren Produzent von TV-Shows, schreibt und bearbeitet Drehbücher fürs Fernsehen. Kürzlich zog er von London nach Salisbury. Er verbringt seine Zeit am liebsten mit Lesen, Schreiben, Kochen und besucht gerne alte britische Pubs. STOP ME! war sein erster Thriller, mit SCARE ME! und STALK ME! folgten zwei weitere höllisch-clevere Thriller.

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