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Rezension: Porträt der Psychopathin als junge Frau

Buch, Rezension: Porträt der Psychopathin als junge Frau

Hintergrund:

Es ist wieder Festa-Zeit! Auf der Suche nach einem abgrundtiefem Roman war ich mal wieder beim Festaverlag unterwegs. Ich freue mich sehr darüber, dass man allerdings nicht nur total verstörende Bücher auf der Homepage findet, sondern auch super Aktion-Bücher.

Das Konzept von FESTA ACTION ist ganz einfach: Nur die besten Action-Bestseller aus Amerika. Polit- und Military-Thriller, die so spannend sind, dass man mit dem Lesen nicht aufhören kann. Das versprechen wir.

Dennoch habe ich mich für das Horror&Thriller Buch „Porträt der Psychopathin als junge Frau“ entschieden. Zum Einen, weil mich dieses Cover mit der bildhübschen jungen Frau, die auf geheimnisvoll und schweigsam tut und gleichzeitig ein Messer mit einen durchgestrichenem Penis und 13 Strichen drauf, in der rechten Hand hält, absolut fasziniert. Gleichzeitig bin ich darüber auch ziemlich schockiert und habe etwas Angst um mein bestes Stück. 😀 Und zum Anderen, weil ich mich jetzt schon auf das Porträt der Psychopathin freue!

Inhalt:

Buch, Rezension: Porträt der Psychopathin als junge FrauSie fesselt ihre Opfer ans Bett, klebt ihnen die Augen zu, zersticht ihre Trommelfelle und näht die Lippen zusammen. Dann trennt sie ihnen die Glieder ab. Nun hören und sehen sie nichts mehr. Sie können nicht mehr schreien oder sich bewegen. Aber sie sind noch fähig zu fühlen. Und mit ihrem Skalpell, den Nadeln und der Knochensäge gibt die junge Frau ihnen eine Menge zu fühlen…

 

 

 

 

 

Fazit:

Ausnahmsweise beginne ich das Fazit mal nicht auf der Ersten Seite, sondern erst auf der zweiten!

Liebe Kathleen,
mein Freund, mit dem ich seit drei Jahren zusammenlebe, hat vor Kurzem vorgeschlagen, dass wir „tauschen“ sollten. Es war bei einer Betriebsfeier…

Und noch die Antwort:

Liebe Geschockte,
jeder Mann, der meint, „tauschen“ zu müssen, beweist einfach wieder einmal seine männliche sexuelle Mangelhaftigkeit…

Auch wenn das Buch später noch richtig brutal wird, beginne ich hier erstmal mit einem innerlichen Konflikt meinerseits. Die Autoren haben damit einen Nerv bei mir getroffen. Warum zur Hölle wird immer auf uns Männer rumgehackt, wenn es um Sexualität geht? Ihr Frauen seid mindestens genau so schlimm, wenn nicht schlimmer! Eine Studie aus 2008 beweist, dass Frauen zu 55% Fremdgehen und Männer nur zu 49%. (Aber das nur beiläufig, weil das ja an sich irrelevant ist)

Zu dem Buch fehlen mir insgesamt die Worte. Ich habe das Buch am Ende zur Seite gelegt und dachte mir nur „WTF???“. Brutalität, Spannung und absolute Aktion bis zur aller letzten Seite. Viele von euch würden wahrscheinlich bei der Obszönität schnell ihre Augen verschließen, ich allerdings konnte nicht anders als weiter zu lesen.

Die Charaktere haben mir insgesamt sehr gut gefallen. Es sind spannende, sehr eigene und durchaus auch sehr  verstörende Persönlichkeit, an die man sich schnell gewöhnen kann. Ebenso fasziniert mich der Einblick in den Kopf einer Killerin! Moral? die ist mir hier egal! Ich kann die Geschichte leider keinem empfehlen, der ein zu starkes moralischen Empfinden hat. Doch hat man dieses erst überwunden, lässt sich das Buch durchaus flüssig und zügig durchlesen.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch ist definitiv:

Johnny hätte sich fast in die Hose gemacht. Kannst genau so gut ein FICK-MICH-Schild tragen.

Auch der Humor der Autoren gefällt mir ziemlich sehr. Neben all der Gewalt wird die Geschichte auch hin und wieder mit Klischeehaften sexuellen Anspielungen und schrägen Witzen aufgelockert!

Das Buch konnte mich insgesamt überzeugen. Jedoch ist hier eine Warnung auszusprechen! Lesen auf eigene Gefahr!

Kommentar:

Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

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