Rezension: Pfad des Mörders

Pfad des.jpgVerlag: Festa
Autor: Brad Thor
Genre: Krimi
Seiten: 506
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Inhalt

Die Geschichte um den Secret Service Agent Scot Harvath geht weiter. Nach dem spannenden Auftakt von Brad Thor „Die Löwen von Luzern“ lässt der Autor seinen Helden wieder rund um den Globus schicken, um dem Terror den Kampf anzusagen. Doch dieses mal steht Scot Harvath vor dem bisher größten Problem. Er soll den gefährlichsten Terroristen fangen, doch dabei hat er absolut keinen Anhaltspunkt, wer diese Person ist.


Fazit

Ich kenne Brad Thor nun schon etwas länger und in dem Buch „Die Löwen von Luzern“ habe ich seine Schreibweise lieben gelernt. Während der erste Teil zwar noch etwas dramatischer und sprunghafter geschrieben ist, liefert der Autor mit „Der Pfad des Mörders“ einen sehr gut konstruierten und nachvollziehbaren zweiten Teil ab. Der rote Faden ist stets erkennbar und macht die Story etwas voraussehbar, aber keinesfalls langweiliger. Was ich an Brad Thor so liebe? Er schafft es die Spannung über weit mehr als 500 Seiten geschickt aufzuteilen und im richtigen Moment in die Höhe schnellen zu lassen.

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Ebenso feiere ich die Themen von Brad Thor. Terrorismus und internationale Politik sind auch heute noch sehr aktuell. Dabei schafft er es diese komplexe Beziehungen zwischen Staaten und geheimen Gruppierungen auf das wesentliche zu reduzieren und einem bildhaft diese Tragödie näher zu bringen. Anfangs ist es zwar schwer den Überblick zu behalten, doch wenn man sich erst einmal eingelesen hat, dann versteht man schnell, wie die Dinge zusammenhängen. Ebenso baut Brad die Rückblenden zum ersten Teil geschickter in die Story ein, als andere Autoren. Es gibt quasi keine außenstehenden Rückblenden, sondern immer direkt verweise auf „Die Löwen aus Luzern“ in dem aktuellen Geschehen.

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Scot Harvath ist dabei für mich eine Figur, die man nur lieben kann. Er ist zwar nicht ganz so kaltherzig wie James Bond, doch auch für ihn sind feste Beziehungen oft ein Problem. Doch trotzdem hat er das Herz am rechten Fleck, hat seine Prinzipien und zieht diese auch eiskalt durch. Ein Karrierist mit fast schon menschlichen Zügen. Dies wird natürlich durch den schönen Schreibstil von Brad Thor unterstützt. Er beschreibt die Situationen sehr bildhaft, detailliert, lebhaft und mit der richtigen priese Humor, wenn man ihn am wenigsten erwartet. Daher kann ich euch dieses Buch und vor allem Brad Thor nur ans Herz legen. Ganz großes Kino mit aktuellen Themen!


Autor

Brad ThorBrad Thor (1969 in Chicago geboren) ist einer der erfolgreichsten Autoren der USA. Dort erreichen seine Thriller regelmäßig Platz 1 der Bestsellerlisten. Nach Abschluss der Universität, wo er unter T. C. Boyle einen Kurs in ›creative writing‹ belegte, arbeitete Brad als Produzent und Autor fürs Fernsehen, später auch als Moderator der erfolgreichen Reisesendung Traveling Lite. Seine Karriere als Schriftsteller begann mit The Lions of Lucerne, der erste Roman über den ehemaligen Navy-SEAL und Geheimagenten Scot Harvath. Inzwischen ist er der Held in 15 Bänden. Nelson DeMille: »Scot Harvath ist der perfekte amerikanische Held.« Dan Brown: »Brad Thor ist so brisant wie die Schlagzeilen von morgen!«

 

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