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Rezension: Milo – Geliebter Todesengel

Mio - Geliebter Todesengel, Rezension: Milo – Geliebter Todesengel
Mio - Geliebter Todesengel, Rezension: Milo – Geliebter Todesengel

Verlag: Mainbook
Autor: M. E. Fiend
Titel: Milo – Geliebter Todesengel
Seiten: 352

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Inhalt:

Auf der Flucht vor seinem Vater stürzt sich der deutsche Unternehmensberater Marcus Wirtmann in seine Arbeit, in Auslandsreisen und den Alkohol. In San Francisco stößt er zufällig mit einer geheimnisvollen kämpferischen Schönheit zusammen und fühlt sich sofort unrettbar in sie verliebt. Er hilft ihr, einer Gruppe japanischer Gangster zu entkommen und will sich ihr anschließen. Doch sie lehnt das ab.
Also folgt er ihr heimlich und rettet sie ein zweites Mal aus einem schwer bewachten Landsitz eines Engländers, wo sie in eine Falle geriet. Diesmal ist sie überzeugt von seinen Qualitäten und nimmt ihn mit in ihr Versteck in der texanischen Wüste. Dort unterzieht sie ihn einem monatelangen harten Einzelkämpfertraining.
Es folgt ihr erster gemeinsamer Auftrag. Die Abholung eines geheimnisvollen Koffers in Tokio erweist sich jedoch als Falle und die beiden werden von der japanischen Regierung zur Zusammenarbeit gezwungen. Die Apokalypse nimmt ihren Lauf …


Fazit:

Die Explosionen der Patronentreibladungen verhallen in der Wüste. Sechs Mal feuere ich auf die Zielscheibe. Der machtvolle Rückstoß meiner Remingtons ist unvergleichlich.

Die Wortwahl von M. E. Fiend finde ich stark gewählt, sodass man von dieser Kraft direkt in den Bann des Buches gezogen wird. Ebenso fällt direkt auf, dass sich der Autor sehr viel Mühe und Gedanken über das Buch gemacht hat. Die einzelnen Szenen sind detailreich beschrieben, sodass man sich in seinem Kopf ein malerisches Bild der Situation machen kann. Zwar sorgt dies zwischendurch für Langeweile, doch in den Actionszenen für umso mehr Vergnügen.

Für mich ist auch die Verflechtung zwischen Dialoge und Erzählungen gut gelungen. Die Charaktere sind durch ihre Ecken und Kanten, sowie durch die Dialoge sehr gut gelungen und verschwimmen nicht zu einer Person. Über Freundschaften, die sich gerne necken bis hin zu ernsten Gesprächsthemen, ist wirklich alles dabei – sehr unterhaltsam! Aber auch die willensstarke Rolle von Milo finde ich authentisch geschrieben. Marcus ist dagegen eher etwas zynisch und launisch mit einer großen Portion Probleme. Eben genau das, was ein gutes Buch ausmacht!

Am Anfang ist die Spannung relativ niedrig und man muss sich zuerst durch die Kennenlernphase von Marcus kämpfen. Jedoch steigt die Spannung dann immer weiter, teilweise auch sehr rasant und überraschend stark an, sodass ich das Buch kaum noch weglegen konnte. Die Beschreibung sind dabei schonungslos und deutlich, sodass es einen an manch einer Stelle kalt über die Schulter läuft! Aber auch der Wechsel der Standorte von Amerika, Texas über London bis hin nach Tokio sind überzeugend eingebaut, sodass man hier auch einen passenden Tapetenwechsel präsentiert bekommt. Es wird eben nicht langweilig!

Überaus neugierig hat mich aber das Gesamtkonzept gemacht. Ein Autor, der unbekannt bleiben möchte, weil die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und ihm schlimme folgen drohen könnten, wenn seine Persönlichkeit ans Licht kommt! Man soll nicht alles glauben was man liest. In meinen Augen ist das einfach nur eine mehr als perfekte Marketingstrategie, um eine Geschichte zu erzeugen, die absolut geheimnisvoll wirkt. Hut ab an alle Beteiligten und denjenigen, der diese Idee hatte! Habe ich so noch nicht gesehen!

Abschließend kann ich sagen, dass man diesen Thriller definitiv lesen sollte. Ein MUSS für jeden Thrillerfan, der auf eine actionreiche Geschichte abfährt. Das Buch erinnert stark an Kill Bill, jedoch sind die Worte von M. E. Fiend viel besser verpackt!


Kommentar:

M.E. Fiend ist das Pseudonym des Autors, der unerkannt bleiben will – und muss.

Er hat in seinem Thriller „Milo – Geliebter Todesengel“ versteckte Botschaften eingebaut, um die Person zu finden, die ihm alles bedeutet. Nur durch ein Wiedertreffen kann er seine eigene Geschichte abschließen. Das Buch ist eine der letzten Möglichkeiten, diesen Menschen zu finden. Er kann niemandem von seiner abenteuerlichen Vergangenheit berichten, kann niemandem von seiner Buchveröffentlichung erzählen, da viele wahre Begebenheiten und real existierende Personen in diesem Werk beschrieben werden. Der Autor, der sich in Psychologie und Wirtschaft auskennt, berichtet in diesem Thriller aus seinem Leben, von seinen Erlebnissen und von den Menschen, die ihn vor vielen Jahren begleitet haben. Von vielen wird er noch heute gesucht, will aber nicht gefunden werden. Es gibt nur eine Person, die er unbedingt wiedersehen möchte. Diese hat er jedoch verloren. Er ist auf der Suche nach dieser Person, denn dieser Mensch hat ihm in schweren Zeiten mehr als nur beigestanden. Die in dem Thriller beschriebene Geschichte, die fachkundig und detailliert recherchiert ist, lässt den Autor bis heute nicht los und ist noch immer Teil seiner Gegenwart. Um sich und andere zu schützen, weiß niemand von seiner Vergangenheit und der Buchveröffentlichung.

– Quelle: milo-book.com

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