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Rezension: Mädchen aus dem Moor

Mädchen aus dem Moor, Rezension: Mädchen aus dem Moor

Mädchen aus dem Moor, Rezension: Mädchen aus dem MoorVerlag: Droemer-Knaur
Autor: S.K. Tremayne
Titel: Mädchen aus dem Moor
Genre: Psychothriller
Seiten: 400
Preis: 14,99 €

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Inhalt:

Seit man ihr gesagt hat, sie habe im Dartmoor Selbstmord begehen wollen, scheint Kath Redways Leben langsam, aber sicher in einen finsteren Abgrund zu trudeln: An den Vorfall selbst kann sie sich nicht erinnern, auch die Woche davor scheint aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Kath glaubt, sie sei glücklich gewesen, doch verhält ihr Mann Adam sich nicht seltsam abweisend? Welches Geheimnis verbirgt ihr Bruder vor ihr? Und was treibt ihre kleine Tochter Lyla nachts draußen im Moor? Verliert Kath den Verstand – oder ist sie einer furchtbaren Wahrheit auf der Spur?


Fazit:

Die toten Vögel liegen ordentlich aufgereiht. Warum sind sind sie tot? Vielleicht von einer Katze gerissen, auf diese grausame kätzische Art: nicht aus Hunger, sondern zum Spaß.

Ich weiß nicht, auch wenn die Atmosphäre an sich schon etwas gruselig ist, konnte mich die Geschichte nicht wirklich abholen und mich vor Spannung zittern lassen. An sich bieten eine Tochter, die autistische Züge aufweist und tote Vögel ordentlich anordnet, Beziehungsprobleme, Geheimniskrämerei und ein hauch von Tod in einem Moor schon tolle Ansätze. Doch an der Umsetzung hat es dann etwas gehapert.

Ich finde den Schreibstil nicht wirklich flüssig. Für mich ist der Schreibstil zu sehr an Kath’s Alltagssprache angepasst und ab und zu wirkt die Übersetzung ins Deutsche nicht ganz vollständig, sodass ich mir oft dachte, dass da doch noch ein Wort im Satz fehlt. Daher hat mich das auch etwas vom eigentlich Inhalt abgelenkt. Aber auch die Spannungsmomente werden nicht voll ausgekostet und die Beschreibungen bleiben unmalerisch.

Ebenso wird auch inhaltlich vieles wiederholt, sodass das Buch durch Kürzung sicherlich hätte spannender werden können. Denn wie die Figuren einfach nur durch das Moor wandern und nichts passiert, ist nicht sehr interessant. Auch wenn der Autor immer wieder probiert spannende Symbole, wie die Hexensteine, einzubauen, verpufft der Effekt quasi im Nichts.

Trotzdem ist es ihm sehr gut gelungen die Umgebung deutlich zu skizzieren. Ich konnte mir die Häuser, die Personen und das Moor sehr gut vorstellen. So konnte ich mich doch etwas in der Geschichte verlieren. Und ebenso gut ist der Charakter von Kath gelungen. Man spürt förmlich ihre innerliche Zerrissenheit und kann dadurch ein Stück weit mit ihr mit fühlen.

Für mich ist das Buch „Mädchen aus dem Moor“ ein Psychothriller, den man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. Auch wenn die Aufmachung (Cover, Titel, Klappentext) wirklich eindrucksvoll gestaltet ist, kann der Inhalt mich nicht ganz überzeugen


Kommentar: 

Mädchen aus dem Moor, Rezension: Mädchen aus dem MoorS.K. Tremayne ist ein englischer Bestsellerautor und preisgekrönter Reisejournalist, der regelmäßig für internationale Zeitungen und Magazine schreibt. Er wurde in Devon geboren und lebt heute mit seinen beiden Töchtern in London.

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