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Rezension: Lügenblau

Größenwahnverlag, Rezension: Lügenblau

Hintergrund:

Angetrieben durch meine Lust die Bücherwelt zu entdecken, hat es mich dieses Mal auf die Homepage des Grössenwahn-Verlages getrieben.

Es gibt Leute (etwa Altmeister Helmut Schmidt), die sagen, wer Visionen hat, der solle zum Arzt gehen. Wir sagen: Wer Visionen hat, geht am besten zum Größenwahn Verlag, dem Wolkenkuckucksheim unter den Buchverlagen.

Bei dieser Beschreibung des Verlages habe ich mich direkt selber erkannt und bin weiter neugirieg geworden. Nach einigem Suchen bin ich dann auf das Buch „Lügenblau“ aufmerksam geworden Ein Urlaubskrimi aus Griechenland? Komissarin Mylona und die liebenden Konkurrenten? Ehrlichweise habe ich mich für diese Geschichte eher experimentell entschieden.

Inhalt:

Größenwahnverlag, Rezension: LügenblauDie Finanzkrise ist nach wie vor überall auf Zakynthos zu spüren. Das neue Hotelprojekt in Planung verspricht viele, dringend benötigte Arbeitsplätze. Als einer der sechs Bewerber um die Stelle des Architekten tot aufgefunden wird, ist die ganze Insel in Aufruhr. Das Opfer, ein alteingesessener Zakynthier, wurde hinterrücks erstochen. Ganz klar: Mord. Für die Kommissarin Eleni Mylona präsentieren sich mehr als genug Verdächtige.

 

 

 

 

Fazit:

Die Inseln im Ionischen Meer liegen unter der ersten drückenden Hitzewelle dieses Sommers. Schon am Morgen klettert das Thermometer auf 30 Grad.

Ein Urlaubskrimi aus Griechenland? Absolut. Bereits in den ersten Sätzen und auf den ersten Seiten wird dies deutlich! Und ich bekomme Fernweh! Die Beschreibungen der Umgebung finde ich gelungen und geben einen tollen Eindruck der Insel Zakynthos (direkt am Anfang bekommt man auch eine Karte der Insel).

Die Geschichte? Durchaus interessant! Man spürt die Auswirkung der Finanzkrise und das gnadenlose Kämpfen um einen Job! Es ist nicht nur ein Krimi, sondern auch irgendwo ein politisches Buch über die Fehlerhaftigkeit der Regierung in Griechenland.

Es macht großen Spaß das Buch zu entdecken und zu sehen wie sich die Charaktere entwickeln. Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich immer mit einer positiven Stimmung durch das Buch huschen konnte.

Ebenso finde ich, das die Autorin die Themen Konkurrenzkampf, Rache und Korruption passend gestaltet hat, sodass der Krimi immer wieder tolle Wendunugen aufweist. Für mich ist „Lügenblau“ eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Thriller und Horrorbüchern, die ich normalerweise lese.

Kommentar:

Antonia Pauly studierte Klassische Archäologie, Byzantinistik sowie Vor- und Frühgeschichte in Würzburg und promovierte mit einer Arbeit über Schildkröten in der Antike. Sie arbeitete für das Erzbistum Köln und für das Rheinische Landesmuseum in Bonn. Seit 2000 ist sie als freie Texterin und Wirtschafts-journalistin tätig.

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