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Rezension: „Kopf hoch“, sagte der Silberfisch in meiner Badewanne

Simona Turini, Rezension: „Kopf hoch“, sagte der Silberfisch in meiner Badewanne

Hintergrund:

Experimentell habe ich wieder einen neuen Verlag ausprobiert. Dabei ist mir der Amrüm-Verlag über den Weg gelaufen und ich habe mich dort ein wenig umgeguckt.

Der Schwerpunkt liegt auf Büchern der Phantastik (Fantasy, Horror, Science Fiction), Spannung (Thriller, Kriminalromane) und Romantik (Young Adult, New Adult, Erotic Romance).

Bei diesen Schwerpunkten habe ich schnell gemerkt, dass der Verlag durchaus interessant für mich werden könnte. Gerade Thriller und Horror lese ich sehr gerne!

Beim Stöbern bin ich dann über das Buch „Kopf hoch, sagte der Silberfisch in meiner Badewanne“ gestolpert. Da der Titel schon so nach „Veränderung“, „Durchhaltevermögen“ und „Sehnsucht nach etwas Vebesserem“ klingt, konnte ich nicht anders als mich für das Buch zu entschieden.

Inhalt:

Simona Turini, Rezension: „Kopf hoch“, sagte der Silberfisch in meiner BadewanneEin Winter in Genua. Eine junge Frau.

Sie ist auf der Suche nach Menschen, die Freunde werden können, einem Job, der nicht nervt, einer Wohnung auf der Sonnenseite und irgendeiner Form von Sinn – eine aussichtslose Suche, so scheint ihr, schließlich lebt sie in einer fremden Stadt, sortiert Bücher in einem staubigen Antiquariat und macht mit den beiden besten Freunden nicht viel anderes, als sich zu betrinken.

Ein Reisetagebuch. Ein autobiografischer Roman. Und nichts von alledem.

Fazit:

Ich hatte nicht erwartet, dass mein Abenteuer so anfangen würde, aber hier war ich nun: Pleite, müde. hungrig. völlig orientierungslos in der fremden Stadt und wegen der späten Stunde obdachlos. Ohne Gepäck übrigens, denn das hatte offenbar einen anderen Flug genommen.

Und schon befindet man sich Mitten im Geschehen. Einfach so hinein geworfen ins Ahnungslose. Mir gefällt der Start der Geschichte wirklich gut! Aber das ist noch längst nicht das absurdeste der Story! Ich dachte, der Titel wäre nur kreativ gedacht und nicht Realität des Buches. Umso amüsanter wurde es, als ich den Silberfisch Renzo cocktailsschlürfend in der Badewanne tatsächlich kennenlernte!

Für mich ist das Buch eine gelungene Satire auf das Leben. Es vereint einfach alles, was ein Neuanfang mit sich bringt. Verzweiflung, Hoffnung und Freude. Gute Drogen, Liebe, Freundschaft, Alkohol und Sex. All das gebündelt auf 145 Seiten! Es ließt sich rasant und unaufhörlich, leidenschaftlich und witzig! Ich hatte lang nicht mehr so einen Spaß beim Lesen!

Mehr braucht man dazu auch gar nicht sagen! Ein rundum Wohlfühlprogramm für einen tristen Tag! Lesenswert!

Kommentar:

1981 in Mainz geboren, wurde Simona Turini früh gezwungen, etwas Anständiges zu lernen. Seitdem bemüht sie sich um die Bewahrung ihrer geistigen Gesundheit, indem sie wirre Texte zwischen Stephen King, Neil Gaiman und Abdul Alhazred verfasst, die sie nun auch endlich der Öffentlichkeit vorstellen darf. Sie lebt und arbeitet im schönen Karlsruhe.

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