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Rezension: Kill for fun

Kill for fun, Rezension: Kill for fun

Hintergrund:

Festa-Zeit ist eine gute Zeit! Da ich wieder Lust auf ein etwas extremes Buch hatte, habe ich mich gespannt auf der Homepage des Festaverlages umgeschaut.

Der Handel boykottiert gewisse Bücher von uns. Zu hart, zu gewagt, zu brutal oder einfach zu weit weg von der Norm. Doch Literatur braucht künstlerische Freiheit und darf nicht geknebelt werden.

Bei meiner Suche habe ich mich ganz auf mein Gefühl verlassen und mich von faszinierenden Covern inspirieren lassen. „Kill for fun“ hat mich mit dem schreienden abgetrennten Kopf unter Wasser, der von einer Faust mit weißen Handschuh gehalten wird, absolut überzeugt!

Inhalt:

Kill for fun, Rezension: Kill for fun12 Gnadenlose Geschichten des Kultautors!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:

Die erste Geschichte beginnt mit folgenden Sätzen:

Fast Feierabend. Die letzte Stunde zog sich immer endlos in die Länge, besonders freitags. Sharon sah auf die Uhr, die über der Bürotür hing. Noch zehn Minuten. Zehn lange, lange Minuten.

Diese endlosen Minuten vor dem Feierabend kommen mir sehr bekannt vor. Die Geschichte beginnt nicht sonderlich spannend, doch das soll sich auf den nächsten Seiten schlagartig ändern. Der Titel „Kill for fun“ ist programm und mich begeistert es wie schnell eine harmlose Story eskalieren kann.

Aber auch bei den anderen Kurzgeschichten kommen immer wieder unerwartet Wendungen. Es macht einfach Freude Geschichten zu entdecken, die mit herkömlichen Klischees brechen und den Leser immer wieder überraschen.

Ebenso sorgt der Perspektivwechsel zwischen den einzelnen Geschichten für Abwechslung, sodass man sich nie gelangweiligt fühlt. Und von der Skurlität her sorgen die geschilderten Ereignisse immer wieder für kleine „WTF!!!“ – Momente.

Es ist ein tolles Buch, um aus dem Alltag zu entfliehen! Ein Lesegenuss, der einfach nicht abreißt. Ich war von Anfang an an jede Geschichte gefesselt und gleichzeitig auch überrascht wie sehr man eine Geschichte auf die Spitze treiben kann!

Vielleicht sind die Themen Sex und Gewalt etwas kontrovers, doch ich finde es spannend zu sehen, wie man daraus derartige Geschichten basteln kann. Blutverschmierte nackte Haut und weitere Absurditäten – Give it a try and smilie! 😉

Kommentar:

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. In den 60ern zog seine Familie nach Südkalifornien. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro.

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