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Rezension – Herzschlag der Gewalt

Indieautoren, Rezension – Herzschlag der Gewalt

Indieautoren, Rezension – Herzschlag der GewaltVerlag: Matthias Soeder
Autor: Matthias Soeder
Titel: Herzschlag der Gewalt
Seiten: 432

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Inhalt:

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst.
Dann verliebt sich der Agent in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen. Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.
Hartmann hat keine Wahl. Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetzestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren. In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags. Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.



Fazit:

In seinem Beruf kam der Tod in vielen Varianten. Was ihn jetzt allerdings erwartete, ging weit über die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft hinaus.

Ich finde den Einstieg in das Buch sehr gelungen. In meinen Augen entsteht schon hier ein Sog, der einen schnell und vielversprechend in das Buch eintauchen lässt. Dabei spielt die Geschichte abwechselnd in Afrika und Deutschland. Man lernt Chibala und Alexander von klein auf kennen und begleitet sie über die Jahre. Dabei finde ich Alexander, der eine zwiespaltige Persönlichkeit hat und sich am Anfang mit krummen Dingern und anschließend als V-Mann über Wasser hält, besonders interessant. Ich konnte mich gut mit ihm identifizieren und seinen innerlichen Kampf nach einem Ziel in seinem Leben nachvollziehen.

Auch wenn ich bei den Themen „Krieg“, „Flüchtlinge“ und „Terroristen“ etwas bedenken hatte, da es nicht gerade einfache Themen sind, über die man schreiben kann, hat es Matthias Soeder geschafft diese Themen einfach, verständlich und mitfühlend zu formulieren. Aber auch insgesamt finde ich das Konzept seines Buches einfach und schlicht gehalten. Der Schreibstil ist flüssig, man kann seinen Gedanken gut folgen und die Kapitellänge ist sehr angenehm. Ebenso finde ich den Wechsel zwischen schnellen Kapiteln, in denen man nur so durch die Ereignisse schwebt und den Augenblicken, an denen man die Situationen detailliert präsentiert bekommt, gut gelungen.

Für mich ist das Buch ein authentischer Thriller, der sehr gut recherchiert wurde. Man bekommt nicht nur schmerzhafte Einblicke in das traurige Leben der Kinder in Afrika, sondern auch abgründige Blicke in eine deutsche Familie, die durch Alkohol und Mord zerstört wurde. Aber auch die Themen „Macht“ und „menschliche Gier“ werden vielversprechend verarbeitet! „Herzschlag der Gewalt“ ist ein rasanter Thriller, der Emotional viel zu bieten hat. Von Wut, Hass bis Erleichterung ist bei mir alles dabei gewesen. Daher kann ich dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen!


Kommentar:

Indieautoren, Rezension – Herzschlag der GewaltMatthias Soeder, geboren in Schweinfurt am 6. März 1962, hat mit dem Schreiben von Büchern seine neue Leidenschaft entdeckt.
Nachdem er 12 Jahre als Soldat diente, wurde er Verkehrspilot. Seit nunmehr 19 Jahren arbeitet er bei der Frachtfluggesellschaft Cargolux. Von Luxemburg aus fliegt der Kapitän den Jumbo im weltweiten Einsatz.

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3 thoughts on “Rezension – Herzschlag der Gewalt Leave a comment

  1. Ja da gebe ich dir recht. Ich hätte auch am liebsten weiter gelesen. Hätte auch nicht gedacht das es mir so gefällt, aber es war wirklich ein Highlight für mich. Ich hoffe sein nächstes wird auch wieder so gut. 😊

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