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Rezension: Gequälte Engel

Festaverlag, Rezension: Gequälte Engel

Festaverlag, Rezension: Gequälte Engel

Verlag: Festa-Verlag
Autor: Graham Masterton
Titel: Gequälte Engel
Seiten: 457

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Inhalt:

Welches Geheimnis verbirgt die katholische Kirche von Irland?

An einem kalten Frühlingsmorgen in der Grafschaft Cork finden zwei Fischer im Blackwater River den aufgeblähten Körper von Father Heaney. Hände und Füße sind gefesselt und um den Hals trägt er die Würgemale einer Garrotte. Zudem ist er kastriert worden. Kurz darauf wird ein zweiter Priester auf die gleiche Weise zu Tode gefoltert.
Katie Maguire befürchtet, dass ein Serienmörder gerade erst mit seinen Taten begonnen hat …


Fazit:

Zuerst hielt er es für einen schwarzen Müllsack, den einer der Traveller in den Fluss geworfen hatte, voll mit dreckigen Windeln oder erdrosselten Hundewelpen. „Scheiße“, fluchte er leise.

Direkt zu Beginn der Geschichte wird man mit einem seltsamen Fund von zwei Anglern überrascht. Ein Priester wird tot und mit abgetrennten Hoden aufgefunden. Weil dieser Mord so besonders ist, wird Katie Maguire hinzugezogen. Aber auch die örtliche Presse ist schnell vor Ort und interessiert sich für diesen Fall. Doch woher haben sie diesen Tipp bekommen? Und so fängt man schon direkt am Anfang an mitzurätseln.

Schnell stellt sich heraus, dass der tote Priester früher wegen Vergewaltigungen an seinen Schülern in der Presse stand. Daher schließt Katie einen Einzelfall aus und ermittelt nach einem Serienmörder, der sich aufgrund dieser Geschehnisse an der Kirche rächen möchte. Doch warum ist ausgrechnet die Kirche daran interessiert diesen Fall ziemlich schnell vergessen und einen möglichen Schuldigen direkt an die Polizei zu liefern?

Mir gefällt diese Aufmachung dieser Kriminalgeschichte ziemlich gut, denn die Kirche ist immer für eine Überraschung gut. Aber auch die eingebaute Liebesgeschichte zwischen Katie und John finde ich gut gelungen. Aufgrund einer Pleite von John ist er gezwungen in San Francisco neu anzufangen. Allerdings möchte er Katie nicht verlassen und probiert sie zu überzeugen, dass ein Neuanfang lohnenswert und sinnvoll ist.  So fiebert man bis zum Schluss nach dem Täter und der Entscheidung von Katie mit.

Genau so wie im ersten Teil „Bleiche Knochen“ schafft es Graham Masterton mich mit seiner erzählweise an diese Geschichte zu fesseln. Sie ist spannend geschrieben und gibt abgründige Einblicke in die tiefen Narben einer Vergewaltigung und die Sehnsucht nach Rache. Daher ist dieser Fall noch etwas düsterer gestaltet als der Erste. Jedoch finde das nicht weiter schlimm, denn so kann man sich viel besser in die unterschiedlichen Facetten des Buches hineindenken.


Kommentar:

Festaverlag, Rezension: Gequälte EngelGraham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 50 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt.

»Leute zu erschrecken, hat mir schon als kleiner Junge Spaß gemacht«, erklärt er vergnügt. »Als ich 11 war, schrieb ich eine Story über einen Mann ohne Kopf, der aber immer noch singen konnte und der ständig Tiptoe through the tulips (Auf Zehenspitzen durch die Tulpen) trällerte. Vor kurzem traf ich einen Schulfreund, der sich immer noch sehr gut an diese Geschichte erinnert. Er gestand mir, dass ihm heute noch, sobald er einen Topf mit Tulpen sieht, ein Schauder über den Rücken läuft.

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