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Rezension: Dream On

Nikolas Stoltz, Rezension: Dream On

Hintergrund:

Der Monat neigt sich langsam dem Ende… Zeit für ein Highlight! Dieses Mal gibt es kein Buch aus einem kleineren oder größerem Verlag, sondern das Buch des selbstständigen Autors Nikolas Stoltz. Er hat mich gefragt, ob ich sein Buch „Dream On“ vor der morgigen Veröffentlichung schon vorab lesen möchte. Da mich schon der Klappentext mit den Worten „Träumen auf Knopfdruck“ fasziniert hat und mich die ganze Geschichte an den Film „Inception“ erinnert, konnte ich nicht nein sagen!

Inhalt:

Nikolas Stoltz, Rezension: Dream OnTräumen per Knopfdruck! Die US-Firma DREAM ON hat eine vernetzte, virtuelle Traumwelt entwickelt, die sich absolut lebensecht anfühlt. Doch über das Unternehmen legt sich ein dunkler Schatten. Die Träumenden werden von ihren schlimmsten Ängsten heimgesucht und grausam gefoltert. Der Traumdesigner Nick Quentin vermutet ein Virus im System und folgt der Spur durch die künstliche Welt. Doch damit gerät er selbst ins Visier eines skrupellosen Gegners, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Eine gnadenlose Treibjagd zwischen Traum und Realität beginnt …

 

 

 

Fazit:

Er hetzte den endlosen Korridor entlang. Der Teppich verschluckte die
Geräusche seiner hastigen Schritte, nicht aber den keuchenden Atem.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, indem die Hauptfigur in einem scheinbaren Albtraum ermordet wird. Die Geschichte startet sehr rasant und nimmt auf den ersten Seiten deutlich an fahrt auf. Streckenweise ist es für meinen Geschmack etwas zu verwirrend und zu abgefahren. Jedoch war mir nach dem Prolog sofort klar, ich möchte mehr über das Buch erfahren.

Dann geht es weiter – 40 Stunden zuvor – so startet das erste Kapitel. Diese knapp berechnete Zeit sorgt dafür, dass man aus der Anfangsspannung gar nicht mehr heraus kann. Auch wenn die Geschichte jetzt recht gemütlich startet, ist man immer noch von den Ereignissen aus dem Prolog geflasht.

Das einzige was mich an der Firma „Dream ON“ etwas irritiert ist, dass sie in Mitten einer Wüste ist und sie hauptsächlich aus einer Glasfassade besteht. Aber das ist reine Geschmackssache. Ansonsten werden die Eindrücke der Firma meiner Erwartungen gerecht. Die Beschreibungen sind gut gelungen, genau so stellt man sich auch eine solche innovative Firma vor. Chips, die die Türen öffnen werden unter die Haut gestochen. Ist das absurd oder tatsächlich schon Realität? Tatsächlich gibt es auch schon Firmen, die so etwas tatsächlich praktizieren.

Für mich ist es ein gelungener Debütroman, der tatsächlich viel Potenzial aufweist. Kaum einer beschäftigt sich mit dem Thema „Traumdesigner“ oder „Virtuelle Realität“. Die Beschreibungen der Umgebung, der Figuren und es Inhalts sind absolut toll. Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass man das Buch gut in einem Stück durchlesen kann.

Doch trotzdem gibt es kleine Abzüge in der B-Note. Teilweise fällt auf, dass an manchen Stellen die Ereignisse nicht ganz zu der transportierten Spannung und dem Lesefluss passen. Aber da bin ich vielleicht auch etwas zu kleinlich!

Nikolas Stoltz ist es gelungen von Anfang an maximale Spannung zu erzeugen und diese auch bis zum Schluss durch zuziehen. Aus dem Grund kann ich sein Debüt nur weiterempfehlen.

Kommentar:

Nikolas Stoltz arbeitet seit knapp zwanzig Jahren im Marketing und Innovationsmanagement eines internationalen Telekommunikationskonzerns. In dieser Zeit hat er exzentrische Charaktere kennengelernt und irrwitzige Situationen in der modernen Arbeitswelt erlebt, die es wert waren, aufgeschrieben zu werden. Die Vorliebe des Autors für spannende Krimis und technische Innovationen hat zum Erstlingswerk „DREAM ON – Tödliche Träume“ geführt, einem temporeichen Thriller mit Elementen aus Science Fiction, Wirtschaftskrimi und Politdrama. Nikolas Stoltz richtet ein besonderes Augenmerk auf die kontroverse Diskussion rund um den „gläsernen Bürger“ und die allgegenwärtige elektronische Überwachung. Er wurde 1973 in Lübeck geboren und lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Bonn.

Webseite des Autors: www.nikolas-stoltz.de
Facebookseite des Autors: www.facebook.de/nikolasstoltz

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