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Rezension: DNA

DNA, Rezension: DNA

DNA, Rezension: DNAVerlag: Btb
Autor: Yrsa Sigurdardottir
Titel: DNA
Seiten: 479

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Inhalt:

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.


Fazit:

Wie die Orgelpfeifen saßen sie auf der Bank. Die Kleine ganz am Rand, daneben ihre beiden älteren Brüder. Ein, drei und vier Jahre alt.

Das Buch beginnt spannend und sorgt dafür, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Dabei ist mir besonders der nord-isländische Flair aufgefallen. Die Autorin beschreibt die Umgebung sehr genau, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Aber auch der brutale Mord, bei dem nur das kleine Mädchen Marlene überlebt und die Kombi zwischen Komissar Huldar und Psychologin Freyja bietet sehr viel Potenzial.

Allerdings verliert sich die Geschichte im Hauptteil etwas zu sehr in Nebensächlichkeiten. Private Probleme der Personen werden zu sehr in den Mittelpunkt gestellt, sodass der eigentliche Fall etwas in Vergessenheit kommt und ich einen langen Atem für diesen Teil brauchte. Da hätte man sicherlich ein wenig kürzen können. Ebenso finde ich es bei diesem Thriller etwas schade, dass er hauptsächlich durch Brutalität und Grausamkeit Spannung aufgebaut wird.

Aber gegen Ende des Buch nimmt der Thriller wieder so richtig fahrt auf und man blättert mit jeder Seite erwartungsvoll auf das Ende hin. Auch wenn dieser etwas überkonstruiert wirkt, finde ich ihn überraschend und gut gelungen. Für den Start einer neuen Thrillerreihe ist diese Geschichte eher durchschnittlich und lässt für die nächsten Teile noch Luft nach oben.

Teil 2: Sog!


Kommentar:

DNA, Rezension: DNAYrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual“, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

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