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Rezension: Die schwarze Dame

Goldmannverlag, Rezension: Die schwarze Dame

Hintergrund:

Auch dieses Mal habe ich mich wieder auf der Suche nach einem Thriller bei der Random House Bertelsmannverlagsruppe umgeschaut.

1998 übernahm Bertelsmann das angesehene amerikanische Verlagshaus Random House und führte es mit Bantam Doubleday Dell zusammen. Es entstand die neue internationale Verlagsgruppe Random House, Inc.

Die schwarze Dame“ konnte mich vor allem wegen dem Klappentext überzeugen. Dabei spielt die ganze Geschichte in Wien und Prag, zwei Städte die mich sehr interessieren. Aber auch die Idee, dass sich ein Privatdetektiv alleine gegen die Prager Kripo durchsetzen muss, finde ich spannend!

Inhalt:

Goldmannverlag, Rezension: Die schwarze DameIn den dunklen Gassen Prags fordert ein Skrupelloser Killer seine Gegner zu einem teuflischen Spiel heraus.

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft …

Fazit:

Wiener Innenstadt, Freitagabend. Die übliche Rushour. Abgaswolken standen in der Luft, das Blech wälzte sich wie zähe Lava durch die Straßen.

Das Buch beginnt ziemlich gemächlich in Wien und man lernt den ca. 40 jährigen Protagonisten Peter Hogart kennen, der sich als Versicherungsdetektiv über Wasser hält. Dabei ist seine Persönlichkeit so gestaltet, wie man sich einen Privatermittler vorstellt. Einsam, in Erinnerung schwelgend und zynisch.

Er soll nach Prag reisen, um einen Versicherungsbetrug aufzuklären. In der tschechischen Nationalgalerie sollen angeblich bei einem Brand wertvolle Gemälde zerstört worden sein. Zuerst hat die Versicherungsagentur zwar Alexandra Schelling für den Fall beauftragt, doch während sie den Tatbestand untersucht verschwindet sie spurlos und kann auch nicht von der zuständigen Polizei wieder aufgefunden werden. Nun soll sich Hogart dem Fall annehmen.

Beim Lesen fällt einem sofort der flüssige Schreibstil auf. Man kann die Geschichte ohne zu stocken und zügig durchlesen. Auch wenn das Buch im ersten Drittel etwas langweilig wirkt und man mehr Hintergrundwissen bekommt, wird man dann gegen Ende endlich ordentlich durchgerüttelt. Die Ereignisse verdichten sich, die Story nimmt fahrt auf und man bekommt immer wieder interessante Wendungen geboten.

Ebenso scheint sich der Autor ziemlich gut in Prag auszukennen. Die Schauplätze werden authentisch gestaltet und die goldene Stadt wird so beschrieben, wie ich sie mir in Gedanken vorstelle. Sie decken sich vor allem mit dem Buch „Prager Fragmente“, das ich im letzten Jahr lesen durfte.

Insgesamt ist es ein Thriller, den ich weiter empfehlen kann. Es macht Spaß die unterschidlichen Facetten des Buches zu entdecken und zu sehen wie sehr sich Hogart mit der Kollegin Ivona Markovic blind versteht.

Kommentar:

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

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