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Rezension: Die Löwen von Luzern

Die Löwen von Luzern, Rezension: Die Löwen von Luzern

Die Löwen von Luzern, Rezension: Die Löwen von LuzernVerlag: Festa
Autor: Brad Thor
Titel: Die Löwen von Luzern
Genre: Crime
Seiten: 670
Preis: 9,99 €

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Inhalt:

Auf den Skipisten von Utah ereignet sich ein unglaublicher Vorfall: In einem spektakulären Coup entführen Terroristen den Präsidenten der USA und töten dabei 30 Männer des Geheimdienstes. Nur der junge Scot Harvath überlebt.
Während Secret Service, FBI, CIA und der verdächtig unentschlossene Vizepräsident erklären, dass eine Vereinigung aus dem Nahen Osten hinter dem Angriff steckt, glaubt Harvath keine Sekunde daran. Also beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln.
Die spärlichen Hinweise führen ihn in die Schweiz. Dort trifft er auf Claudia Müller von der eidgenössischen Staatsanwaltschaft. Auch sie ist den Tätern auf der Spur und berichtet von einer mysteriösen Söldnertruppe, die sich ›Die Löwen von Luzern‹ nennt – ein tödliches Team professioneller Killer.
Auf den schneebedeckten Hängen des Pilatus-Bergmassivs beginnt der Kampf gegen die Löwen. Aber lebt der Präsident überhaupt noch? Oder riskieren die beiden ihr Leben vielleicht umsonst?


Fazit:

„Senatoren“, begrüßte Fawcett die Besucher, während er in seinen weichen, teuren Stubbs-&-Wootton-Slipper mit Monogramm über den glänzend polierten Fußboden schritt.

Schon gleich zu Beginn der Geschichte wird einem das korrupte, politische Ausmaß der Geschichte deutlich. Zwei Parteien, Team Präsident und Team Fawcett, die in der Politik unterschiedliche Ansichten haben und sich deswegen mit sehr moralischen fragwürdigen Mitteln bekämpfen. Dabei geht es um die Entscheidung vom Präsidenten der klassischen Ölförderung einer Abfuhr zu erteilen und alternativen Energien zu fördern! Fawcett selbst steht natürlich aufgrund seiner Geschäfte auf der anderen Seite und möchte nun das kommende Gesetzt durch die Präsidentenentführung kippen.

Dabei konnte mich schon die Aktualität des Themas und der politische Hintergrund an das Buch fesseln. Dazu kam dann auch noch die Genialität von Brad Thor, die ganze Geschichte haargenau und lückenlos zu konstruieren. Normalerweise fällt mir bei Büchern über 400 Seiten sofort auf, dass man langatmige Stellen ruhig streichen kann, um die Geschichte dichter und spannender zu schreiben. Doch der Brad schafft es die Logik nicht abreißen zu lassen und erklärt noch das kleinste Detail.

Allerdings sorgt dieses Auge für Details auch für einen stellenweise sehr erklärenden Schreibstil, der mich etwas genervt hat. Jedoch sind diese Phasen kurz und werden durch bildhafte und zum Teil auch emotionalen Actionszenen wieder wett gemacht. Bei diesem Buch ist wirklich alles mit dabei. Höhen, Tiefen, knallharte Action und Spannung , sowie auch ruhige und erholende Phasen. Für mich ist das eine willkommene Abwechslung zu meinem Alltag gewesen!

Ebenso hat es mir sehr gefallen, dass der Krimi beinahe lückenlos abschließt und Ereignisse aufbereitet. Sonst bin ich von Autoren ab und zu mit offenen Fragen vertröstet worden, doch hier konnte ich zum Schluss noch einmal alles überdenken und mich an Textabschnitte zurück erinnern, sowie alles Revue passieren lassen. Aber trotzdem bleibt am Ende eine Überraschung für einen, die mich persönlich zum nachdenken angeregt hat. Leider kann ich nur soweit Spoilern, dass ich am Ende moralisch zwiespaltig gewesen bin.

Aus den Gründen bleibt mir gar nichts anderen übrig als das Buch weiterempfehlen zu können. Es hat einfach Spaß gemacht, wie die Rädchen nach und nach nahtlos, ohne Verständisprobleme ineinander gegriffen haben. Auch der Held der Geschichte „Scot Harvath“ hat es mir mit seinem ausdauernden und willensstarken Charakter angetan.


Kommentar:

Die Löwen von Luzern, Rezension: Die Löwen von LuzernBrad Thor (1969 in Chicago geboren) ist einer der erfolgreichsten Autoren der USA. Dort erreichen seine Thriller regelmäßig Platz 1 der Bestsellerlisten.
Nach Abschluss der Universität, wo er unter T. C. Boyle einen Kurs in ›creative writing‹ belegte, arbeitete Brad als Produzent und Autor fürs Fernsehen, später auch als Moderator der erfolgreichen Reisesendung Traveling Lite.
Seine Karriere als Schriftsteller begann mit The Lions of Lucerne, der erste Roman über den ehemaligen Navy-SEAL und Geheimagenten Scot Harvath. Inzwischen ist er der Held in 15 Bänden.

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