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Rezension: Das ist kein Spiel

Thriller, Rezension: Das ist kein Spiel

Hintergrund:

Auf der Suche nach einem Thriller habe ich mich bei der Verlagsgruppe Random House Bertelsmann umgeschaut.

Aktuell umfasst die Verlagsgruppe Random House 45 Buchverlage, die Belletristik, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, Theologie, Ratgeber, Hörbücher und E-Books verlegen.

Als ich das Buch „Das ist kein Spiel“ entdeckt und mich näher damit beschäftigt habe, hat mich der Klappentext dazu verleitet mich für dieses Buch zu entscheiden.

Inhalt:

Thriller, Rezension: Das ist kein Spiel„Irgendwo schreit eine Eule. Der Ton klingt traurig und dünn. Ich mache den ersten Schritt, und der zweite ist schon einfacher, der dritte noch einfacher. Mein Körper bewegt sich, und mein Kopf folgt unterwürfig, still und feige, froh, dass der Rhythmus der Muskeln das Kommando übernimmt. Ich trete auf die Straße und wende mich nach rechts. Ringsherum ist es dunkel. Ringsherum ist es still. Die Spieltheorie hat mich an diesen Punkt gebracht, und ich muss gehen, wohin sie mich führt. Auch wenn das kein Spiel ist.“

Jamie ist ein Mathe-Genie. Ein Ass im logischen Denken. Aber als seine kleine Schwester entführt wird, wird seine Kombinationsgabe auf eine nervenzerreißende Probe gestellt.

Fazit:

Wolken teilen sich und Mondlicht stiehlt sich durch meine Vorhänge. Ein silberner Eindringling. Ich sitze aufrecht im Bett und halte die Pistole in meiner rechten Hand.

Das Buch ist in vier Abschnitte aufgeteilt. In dem ersten Abschnitt erfährt man wer Jamie ist und was er macht, im zweiten Abschnitt wird dann die Geschichte zu der Entführung seiner Schwester erzählt, im dritten Abschnitt macht sie Jamie auf die Suche nach seiner Schwester und man erfährt auch ziemlich viel über seine Familie und im letzten Abschnitt spitzen sich dann die Ereignisse zu der Entüfhrung immer weiter zu!

Dabei finde ich die Grundspannung der Geschichte nicht sonderlich packend, sie entwickelt sich eher nach und nach. Für einen guten Thriller habe da etwas mehr erwartet. Doch trotzdem ist die Story ziemlich gut verschachtelt, sodass man viel hin und her überlegen muss, um auf die Auflösung der Geschichte zu kommen.

Jamie ist mir mit seiner Art und Weise etwas auf die Nerven gegangen, da er doch etwas naiv handelt. Da war mir seine Schwester, die sehr rebellisch ist, doch deutlich lieber. Aber trotzdem sind die Charaktere vielschichtig ausgearbeitet und entwickeln sich über die unterschiedlichsten Ereignisse logisch weiter.

Für mich ist „Das ist kein Spiel“ ein durchschnittlicher Thriller, der sich zwar gut und flüssig lesen lässt, aber einen nicht zu 100% vom Hocker haut. Sollte ich dieses Buch weiter empfehlen, dann ist es mehr ein Buch für einen regnerischen und verträumten Sonntag.

Kommentar:

Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Peace Literature Award für „Das Blubbern von Glück“, und sind in den USA, in England, Frankreich, Polen, Deutschland, China, Ungarn und Brasilien erschienen. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

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