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Rezension: Das Böse vergisst nicht

Buch, Rezension: Das Böse vergisst nicht

Hintergrund:

Vor einiger Zeit habe ich mich auf der Suche nach einem Thriller bei der Verlagsruppe Random House Bertelsmann umgeschaut.

Die Verlagsgruppe Bertelsmann in München heißt seit 2001 Verlagsgruppe Random House. Sie konnte in Deutschland 2003 durch die Akquisition des Heyne Verlags und 2005 durch den Zukauf der Verlage DVA, Manesse und Kösel wachsen.

Bei meiner Buchauswahl habe ich mich ganz auf den Titel der Bücher konzentriert. Ich wollte etwas, dass geheimnisvoll, aber auch gleichzeitig atemberaubend klingt. Mit „Das Böse vergisst nicht“ habe ich genau den Titel gefunden, der zu meinen Erwartungen passt.

Inhalt:

Buch, Rezension: Das Böse vergisst nichtSommer 2011: Während in Libyen Bürgerkrieg herrscht, treffen sich in Rom auf einem Luxusschiff internationale Wirtschaftsbosse zu Geheimverhandlungen über den Mittleren Osten. Am nächsten Tag werden eine junge Hostess, die auf dem Schiff arbeitete, und ihre kleine Tochter ermordet aufgefunden. Commissario Balistreri, desillusionierter Chef der Mordkommission, trifft bei den Ermittlungen bald auf alte Bekannte aus seiner libyschen Kindheit, die er in den letzten Winkel seines Bewusstseins verdammt hatte. Durch die Ermittlungen wird er gezwungen, in das von Bomben zerstörte Libyen zurückzukehren und seinem früheren Ich und einer unerträglichen Wahrheiten ins Auge zu sehen …

Fazit:

In den vergangenen Tagen waren Regierungtruppen aus Tripolis angerückt, um die Ordnung des Rais wiederherzustellen.

Ein Anfang, der etwas unscheinbar wirkt und etwas an meinen Erwartungen vorbei geht. Beim Lesen der ersten Seiten blitzen bei mir immer wieder die schrecklichen Bilder aus den Nachrichten auf, in denen Städte bombadiert werden.

Ich hatte mir von dem Titel her etwas unpolitisches vorgestellt. Aber nachdem ich das Buch durchgelesen habe, ist „Das Böse vergisst nicht“ doch passend gewählt und spiegelt den Inhalt gut wieder! Korruption, kaltblütige Morde und ein Zyniker, der sich auf die Suche nach dem Mörder macht! Fast schon zu normal für meinen Geschmack!

Bei diesem Buch hat mir die Geschichte etwas weniger Spaß gemacht. Doch um so besser wurden die Charaktere ausgearbeitet, die mich immer wieder motviert haben weiter zu lesen! Aber auch die Kapitellänge ist sehr angenehm. Bei 445 Seiten auch notwendig, da man das Buch nicht in einem Rutsch durchlesen kann.

Im Nachhinein ist mir erst aufgefallen, dass diese Geschichte der Abschluss einer Triologie ist. Es ist aber nicht weiter schlimm, wenn man die ersten Teile nicht gelesen hat. Die Story wird plausibel erzählt und ich hatte keine Verständisprobleme!

Für mich ist das Buch kein Muss! Aber wenn man Lust auf eine etwas längere Reise hat, dann kann ich das Buch empfehlen. Es ist solide, aber nicht all zu besonders.

Kommentar:

Roberto Costantini, geboren 1952, hatte bereits eine erfolgreiche Laufbahn als Unternehmensberater hinter sich, bevor seine Thriller-Trilogie ihn als Autor schlagartig bekannt machte. Seine psychologisch ausgefeilten Romane mit dem desillusionierten Polizisten Michele Balistreri wurden alle zu Bestsellern und liefern ein vielschichtiges Bild Italiens. Nach Du bist das Böse und Die Saat des Bösen ist Das Böse vergisst nicht der eindrucksvolle Abschluss der preisgekrönten Trilogie.

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