Skip to content

Rezension: Blutwette

Blutwette, Rezension: Blutwette

Blutwette, Rezension: BlutwetteVerlag: Droemer Knaur
Autor: Andreas Franz
Titel: Blutwette
Genre: Krimi
Seiten: 415
Preis: 10,99 €

Hier bestellen


Inhalt:

Der neue spannende Kriminalroman vom Bestseller-Garanten Andreas Franz/Daniel Holbe und der 18. Fall für die Frankfurter Kommissarin Julia Durant!
Frankfurt heute: Ein Sportler hat Selbstmord begangen. Scheinbar genoss er einen tadellosen Ruf, doch hinter der glänzenden Fassade tut sich nach seinem Ableben ein Abgrund auf: Drogen, Glücksspiel, hohe Schulden und eine bevorstehende Trennung. Julia Durant möchte diesen neuen Erkenntnissen auf den Grund gehen, doch ständig werden ihr Steine in den Weg gelegt.
Durch Zufall stößt sie auf einen Mord, der Jahre zuvor an einer Südeuropäerin begangen wurde, bei der Sein und äußerer Schein auch weit auseinanderzuklaffen schienen.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Toten? Und was hat die beiden verbunden?


Fazit:

Sie rannte.
Der Regen klatschte ihr auf die nackte Haut, die nur von einem Negligé bedeckt wurde. Immer wieder musste sie sich Haarsträhnen aus dem Gesicht wischen.

Thematisch hat der Kriminalroman ziemlich viel zu bieten, um Abgründe aufzudecken. Mord, Prostitution, Drogen und ein Familiendrama. Dabei ist der Schreibstil sehr einfach gehalten, sodass ich ohne Probleme nur so durch die Seiten huschen konnte. Auch wenn die einzelne Themen zwar viel Spannungspotenzial bieten, ist der Spannungsbogen nach den ersten Kapiteln etwas verflogen. Doch eine gewisse Grundspannung bleibt bis zum Schluss erhalten.

Jedoch finde ich auch den Inhalt etwas flach. Die Figuren wirken oberflächlich, sodass ich mich schlecht in ihre Gefühlswelt hineinversetzen konnte. Auch wenn Julia Durant durch ihre privaten Probleme deutlich beleuchtet wird, wirken diese Stellen für mich eher langatmig und wenig unterhaltsam. Durch den Wechsel zwischen der Hauptgeschichte, um die Morde und der Nebengeschichte, Julia Durants private Probleme, verschenkt das Buch meiner Meinung nach ziemlich viel potenzial.

Ebenso hat der Krimi für mich zu viele Handlungsstränge, die parallel laufen und mich deswegen verwirrt haben. Ich denke, hier wäre es sinnvoller gewesen, zwei oder max. drei Stränge zu ziehen und diese spannend zu verbinden, sodass die Geschichte überschaubar bleibt. Da ich dadurch ständig überlegen musste, wie die Handlungsstränge zusammen passen, konnte ich mich deutlich weniger mit dem eigentlich geschehen auseinandersetzen.

Aus den Gründen kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. Man kann Das Buch zwar leicht lesen, aber der Tiefgang, sowie der Miträtselfaktor sind nicht gegeben.


Kommentar:

Blutwette, Rezension: BlutwetteAndreas Fanz‘ große Leidenschaft war von jeher das Schreiben. Bereits mit seinem ersten Erfolgsroman „Jung, blond, tot“ gelang es ihm, unzählige Krimileser in seinen Bann zu ziehen. Seitdem folgte Bestseller auf Bestseller, die ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor machten. Seinen ausgezeichneten Kontakten zu Polizei und anderen Dienststellen ist die große Authentizität seiner Kriminalromane zu verdanken.
Andreas Franz starb im März 2011. Er war verheiratet und Vater von fünf Kindern.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: