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Rezension: Blutroter Sonntag

Autorenduo, Rezension: Blutroter Sonntag

Autorenduo, Rezension: Blutroter SonntagVerlag: C.Bertelsmann
Autor: Nicci French
Titel: Blutroter Sonntag
Seiten: 448

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Inhalt:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?

Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt …



Fazit:

Auf einmal war die Wohnung von Geräuschen erfüllt. Das Telefon läutete, verstummte, läutete erneut. Auf dem Tisch vibrierte das Handy.

Bei dieser Geschichte habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt. Nicht nur, dass der Thriller mitreißend beginnt, sondern auch, weil der flüssige Schreibstil sofort ins Auge fällt. Dazu kommt dann auch noch, dass man auf jeder Seite etwas neues entdeckt und die Wendungen im Buch auch nach Seite 280 nicht langweilig werden.

Ebenso finde ich es gelungen, dass die Spannung nicht nur durch Gewalt und Brutalität, sondern durch die unterschiedlichsten Aspekte von Mord, Verfolgung, Druck und Aussichtslosigkeit erzeugt werden.

Normalerweise bin ich zwar kein Freund von langen Büchern, da sie meistens unnötige Nebengeschichten aufweisen und zu detailliert aufgebaut sind. Aber bei diesem Buch stimmt für mich einfach alles. In das Cover habe ich mich direkt verliebt, vor allem in den Schriftzug „Blutroter Sonntag“, da er glänzend rot ins Auge schimmert. Aber auch der Klappentext und der Inhalt versprechen keine Lügen.

Auch wenn man den Charakteren eine gewisse Oberflächlichkeit aufweisen und auf Äußerlichkeiten reduziert werden, finde ich Frieda Klein als Psychotherapeutin sehr gelungen. Gerade ihre Entwicklung von Anfang bis zum Ende finde ich sehr gelungen. Sie wirkt ängstlich, voller Sorgen und verletzlich. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass man ständig mit ihr mitfiebert und ihr eigentlich immer helfen möchte.

Es ist zwar bereits der 7.Fall für Frieda Klein, aber ich habe nie das Gefühl gehabt, dass ich irgendetwas verpasst habe. Daher kann man die einzelnen Fällen meiner Meinung nach auch gerne ungelöst voneinander lesen.

Ich kann diesen Thriller bzw. die Thrillerreihe des Autorenpaar Nicci French mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Hier werden definitiv eure Herzen höher schlagen, aber auch die Miträtselfaktor ist wunderbar, da man immer wieder überrascht wird. Und zu guter Letzt darf man den das überwältigende Ende nicht außer acht lassen. Ich konnte das Buch deswegen kaum aus der Hand legen und war etwas traurig als ich das Buch fertig gelesen habe.


Kommentar:

Autorenduo, Rezension: Blutroter SonntagNicci French –– hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit dem Erscheinen ihres Longsellers »Der Sommermörder« sorgen sie mit ihren Psychothrillern international für Furore und verkauften weltweit über 8 Mio. Exemplare. Die beiden leben in Südengland. »Blutroter Sonntag« ist der siebte Band der achtteiligen Thrillerserie.

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