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Rezension: Bleiche Knochen

Bleiche Knochen, Rezension: Bleiche Knochen

Hintergrund:

Es ist wieder soweit! Festa-Zeit! Lang habe ich mich nicht gegruselt, lang ist mir nicht mehr der Schauer über den Rücken gelaufen. Bei diesem Buch musste ich überhaupt nicht überlegen oder suchen. Dieses mal ist der Festa-Verlag auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich dieses Buch nicht gerne lesen möchte.

Geflasht von dem Cover mit dem Mädchen auf einer Waldwiese mit einer roten Jacke, die in Richtung der Sonne schaut, konnte ich einfach nicht nein sagen! Ich bin gespannt, was hinter „Bleiche Knochen“ und dem ersten Fall von Katie Maguire steckt.

Inhalt:

Bleiche Knochen, Rezension: Bleiche KnochenAuf der Spur des uralten Bösen.

Die Skelette von elf Frauen werden bei Bauarbeiten auf einer Farm im ländlichen Irland gefunden, grausam verstümmelt und bei lebendigem Leib gehäutet. Die Ermittlerin Katie Maguire erfährt nach den ersten Untersuchungen, dass die Toten schon seit vielen Jahrzehnten unter der Erde liegen. Ihr Vorgesetzter will den Fall bereits zu den Akten legen, da taucht ein frisches Opfer auf.
Welche Verbindung besteht zwischen dem Killer der Gegenwart und den Toten aus der Vergangenheit? Und warum sind merkwürdige Stoffpuppen an die Oberschenkelknochen sämtlicher Leichen gebunden?
Katie Maguire stößt auf ein uraltes Ritual und muss den Mörder stoppen, bevor er erneut zuschlägt.

Fazit:

John hatte noch nie so viele Nebelkrähen über den Farm kreisen sehen wie an diesem nassen Novembermorgen. Sein Vater hatte immer gesagt, wenn sich mehr als sieben Nebelkrähen versammelten, dann waren sie gekommen.

Zuerst einmal musste ich ich schmunzeln. John, ein Buchcharakter, der mich immer wieder fasziniert. Er taucht nicht nur in meinem Buchprojekt auf, sondern auch in unzähligen anderen Werken. Dieser Name muss irgendetwas Besonderes haben, ansonsten würden viele Autoren ihn nicht auswählen. Mein zweiter Gedanke bei diesem Einstieg war, ob sich eine Menschliche Tragödie an diesem Ort ereignet hat? Dieser Anfang macht Lust mehr.

Der Schreibstil von Graham Masterton ist unglaublich! Die Charaktere sind nicht normal ausgearbeitet, sondern weißen immer etwas besonderes auf. Es macht Spaß die Figuren mit jeder Seite ein bisschen mehr kennen zu lernen. Aber auch die Beschreibungen von Tötungsszenen und der Orte sind absolut gelungen.

Aber ihr war bisher noch nie ein Leiche untergekommen, die jemand auf so vollkommene, unheilige Weise geschändet hatte, so sehr ihrer Menschlichkeit beraubt, so akribisch in ihre Einzelteile zerlegt.

Dieses Buch ist absolut gelungen. Ich war von Anfang an von der Story begeistert und ihre Spannung hat mich immer tiefer in ihren Bann gezogen. Es ist flüssig geschrieben, lässt sich gut lesen und die Mystik und Gänsehautstimmung kommen definitiv nicht zu kurz! Jeder Festa-Fan kommt bei diesem Buch auf seine Kosten. Mir persönlich fiel es sehr schwer dieses Buch am Ende aus der Hand zu legen!

Empfehlenswert!

Kommentar:

Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit Der Manitou sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis and Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 60 Thriller erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt. Seine Website: www.grahammasterton.co.uk

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