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Rezension: Biete Krise, suche Glück

Buch, Rezension: Biete Krise, suche Glück

Hintergrund:

In den letzten Wochen habe ich viele Thriller und Krimis gelesen. Aus dem Grund habe ich mal wieder nach einem schlichten, ja vielleicht sogar kitschigen Roman gesucht. Dafür habe ich mich  beim Penguin-Verlag umgeschaut.

Große Geschichten und großartige Autoren für jedes Publikum, das Beste in allen Genres – das hat sich Penguin Books schon immer auf die Fahnen geschrieben.

Meine Entscheidung für „Biete Krise, suche Glück“ ist relativ schnell gefallen. Ich habe mich für das Buch entschieden, weil jeder von uns von einer Krise in das Glück gehen möchte. Und dabei entstehen die absurdesten Geschichten. In meinen Augen also ein guter Nährboden für eine tolle Story.

Inhalt:

Buch, Rezension: Biete Krise, suche GlückBernard ist fünfzig geworden und rechnet mit einem ruhigen Leben bis ans Ende seiner Tage. Da passiert es: Eine Reihe von Katastrophen fegt alle Gewissheiten fort. Es beginnt mit Nathalie, Bernards Frau mit den schönen langen Haaren, die er so großartig findet, dass es ihm gereicht hätte, bloß mit ihren Haaren verheiratet zu sein. Doch plötzlich ist die Ehe in einer Krise. Dann setzt ihn sein Chef vor die Tür, und mittellos, wie er ist, muss er bei den Eltern in sein altes Kinderzimmer einziehen. Als diese auch noch versuchen, ihn mit einer Frau zu verkuppeln, die wie er Schiffbruch erlitten hat, wagt er zum ersten Mal etwas ganz Verrücktes …

 

 

Fazit:

Eines Tages hatten meine Eltern den merkwürdigen Einfall, ein Kind in die Welt zu setzen: mich. Ihre Beweggründe habe sich mir nie erschlossen.

Wem erschließt sich sowas schon? Bereits zu Beginn befinde ich mich in einer innerlichen Diskussion mit mir selber über das Thema Kinder kriegen. Obwohl ich die spätere These, dass die Eltern es aus Gruppenzwang gemacht haben, schon etwas krass, aber zu gleich auch total verständlich. Der Plan des Lebens: Finde eine Frau, baue ein Haus, pflanze einen Baum und kriege Kinder.

Ich muss sagen, ich bin etwas überrascht. Das Buch ist aus dem Französischen übersetzt, doch trotzdem bekommt man hier eine Geschichte, die sich absolut toll lesen lässt. Auch der Humor, die Melancholie und Tiefgründigkeit geht nicht verloren.  Ein Mann in der besten Jahren seines Lebens, eigentlich ist alles gut, doch dann wirft ihn wirklich Eins nach dem Anderen aus der Bahn. Tja, das Leben ist schon etwas komisch!

Das Buch begleiten einen durch die unterschiedlichen Phasen der Selbstfindung: Selbstmitleid (Veränderung) – Krise (Überforderung) – Neuanfang! Ich habe genau das bekommen, wonach ich gesucht habe. Man kann sich wunderbar in die Geschichte hinein versetzen, da man selber auch schon Krisen durchlebt hat. Es bietet eine lockere Sicht auf die alltäglichen Probleme.

Ich kann dieses Buch echt weiter empfehlen!

Kommentar:

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. „Biete Krise, suche Glück“ (2014) ist wie sein jüngster Bestseller, „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ (2017), eine wunderbar amüsante Komödie voller überraschender Wendungen.

Christian Kolb wurde 1970 geboren und studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. auch Nicolas Fargues „Die Rolle meines Lebens“. Er lebt in Berlin.

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