Rezension: Abgehackt

143787545-00-00Verlag: Indie
Autor: Drea Summer
Titel: Abgehackt – Team Gran Canaria
Genre: Thriller
Seiten: 224
Preis: 9,99 €

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Inhalt: 

Ein brutaler Serienmörder sucht die Urlaubsinsel Gran Canaria heim. Binnen kürzester Zeit werden die Leichen eines Obdachlosen und einer Fitnesstrainerin aufgefunden. Beide sind auf furchtbare Art und Weise verstümmelt worden. Die Ermittler der Polizei stehen vor einem Rätsel. Gibt es eine Verbindung zwischen den Opfern? Wo wird der Täter als Nächstes zuschlagen?
Unterdessen werden Sven und Jenny, seit Kurzem als Privatdetektive tätig, von einem nahen Verwandten eines der Opfer beauftragt, ebenfalls nach dem Mörder zu suchen. Doch je tiefer sie graben, umso mehr bringen sich die beiden selbst in tödliche Gefahr.


Fazit:

„Heute werde ich dich holen“, flüsterte ich. Endlich kehrte Finsternis ins Haus ein. Die notwendige Ruhe, die ich für meinen Besuch brauchte.

Ach herrlich, Team Gran Canaria ist zurück. Nachdem ich das Ermittlerduo Carlos und Sarah bereits in der ersten Thriller-Trilogie von Drea Summer kennen lernen durfte und lieb gewonnen habe, ist die Freude direkt zu Beginn des Buches sehr groß gewesen. Es macht einfach nur Spaß dem Duo beim Ermitteln hinter die Fassade zu schauen. Aber auch Sven und Jenny sind mir nicht unbekannt. Damit schließt Drea Summer gekonnt an die Trilogie auf Gran Canaria an und beweist mit ihren Büchern, dass sie neben unabhängige Thriller auch Buchreihen authentisch schreiben kann. Ich liebe diese Vielfältigkeit einfach an ihr.

Jedoch bin ich bei ihr mittlerweile auch etwas kritischer geworden. Für mich ist es das 5 Buch von ihr und eine Sache ist mir immer wieder aufgefallen. Ihre Thriller bestehen fast immer aus den gleichen Mustern. Kontroverse und zum Teil sehr abgründige Themen, rasante Einstiege in die Geschichten, entspannter Hauptteil und ein Schluss, der dir den Atem raubt und durch Plottwists die Spannung in die Höhe schnellen lässt, sowie ein leichter, angenehmer Abklang. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass ich dieses Konzept nicht mag. Im Gegenteil, es funktioniert wunderbar und reist mich immer wieder vom Hocker, doch trotzdem würde ich mir wünschen, dass Drea Summer aus diesen Mustern ausbricht und neues ausprobiert.

In diesem Thriller dürften sich Fans sehr wohl fühlen. Drea Summer packt fast jeden Trick aus, um den Leser für sich zu gewinnen. Ein rasantes Katz- und Mausspiel, gegensätzliche Ermittlungen durch 2 Parteien, kurze private Weiterentwicklungen zwischen Carlos und Sarah und Einblicke in die Psyche des Mörders. Das Klingt natürlich nach einer inhaltlichen Katastrophe und nach einem Organisationsproblem, doch Drea Summer gelingt es diese Stränge logisch und spannend auf 224 Seiten zu bündeln. Gepaart mit dem lockeren Schreibstil ergibt sich daraus eine Geschichte, die man auch gut an einem Tag lesen kann.

Daher kann ich euch auch diese Story von ihr wärmstens weiter empfehlen. Lediglich bei der Thematik müssen einige etwas aufpassen. Nicht jedem liegt es, wenn man mit abgetrennten Körperteilen konfrontiert wird, die dann anders wieder an den Körper genäht werden.


Kommentar:

45260489_2079566708749680_4556260530624397312_nDie erste Frage, die Sie sich vermutlich stellen, ist: DREA SUMMER ist doch ein Pseudonym, oder?
Ja, das ist richtig.
Aber warum? Diese Frage ist auch ganz leicht beantwortet. Mein richtiger Name ist eher für einen schnulzigen Liebesroman geeignet als für knallharte Thriller und Krimis. Ich habe die englische Version gewählt, da diese ein wenig verruchter und geheimnisvoller rüberkommt als das Original.
Wie kam ich zum Schreiben? Wissen Sie, ich bin mit meinem Lieblingsmenschen Ende 2016 auf die schöne Kanaren-Insel Gran Canaria ausgewandert. Und das Flair, die Leute, die Insel allgemein haben mich dazu verleitet, Thriller und Krimis zu schreiben.
Aber sollte so eine Insel nicht eher schön und romantisch rüberkommen? Wäre da nicht eher ein Liebesroman geeigneter? Ja, vielleicht haben Sie recht mit dieser Aussage, aber ich bin ein großer Thrillerfan und lese diese Bücher mit Leidenschaft. Ich liebe dieses Kopfkino, das dadurch entsteht. Somit war für mich klar: Genre Thriller und Krimi.
Alle meine Bücher, die in Spanien oder eben auch auf Gran Canaria spielen, sind ein wenig gespickt mit typischen spanischen Vokabeln. Aber keine Angst, ich habe die Übersetzungen für Sie gemacht, damit Sie ein uneingeschränktes Lesevergnügen haben.
Ursprünglich bin ich Österreicherin, geboren in der Steiermark, zuletzt wohnhaft im schönen Südburgenland. Und ja, natürlich wird es auch einen Österreichkrimi geben. Das ist ja auch fast ein Muss.

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