Mittendrin Mittwoch

Immer wieder bin ich bei meinen Blogbesuchen auf die Mittendrin Mittwoch – Aktion gestoßen und habe mit großer Freude die kurzen Ausschnitte dazu gelesen.

Dabei wurde die Aktion von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove ins Leben gerufen. Es soll darum gehen einen Satz oder einen Abschnitt aus der aktuellen Lektüre vorzustellen und dazu ein paar Gedanken zu entwickeln.

Vincent Kliesch – Auris
978-3-426-30718-2_Druck
Klappentext:

Sie ist jung. Sie glaubt an die Wahrheit. Ein tödlicher Fehler?
Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren! Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von Sebastian Fitzek.

Mein Zitat:

Julas Plan war aufgegangen.
Verdammter Mist! Warum muss ich bei so was bloß immer recht haben?
Sie schleppte sich ins Badezimmer, öffnete den Spiegelschrank und drückte eine besonders starke Schmerztablette aus dem Blister. Wann immer Jula unter Stress geriet, meldete sich ihr verdammter Rücken. In letzter Zeit nahm sie ihre Schmerzmitteln fast schon ein, als seien sie Smarties.

Kurz bevor es zu dieser Szene kommt, hat Jula ihren Freund Paul einen Treuetest unterzogen. Um zu überprüfen, ob sie Paul vertrauen konnte, hat sie mit einer fremden Person, Kim, geschrieben und damit gehofft, dass Paul die Nachricht lesen wird. In dieser Nachricht hat sie geschrieben, dass unter dem Teppich vor der Haustür ein Brief liegt. Natürlich prüft Paul auch diesen. Und damit ist er Jula voll in die Falle getappt. Ohne auch nur zu zögern, macht sie mit ihm Schluss…

Funfact am Rande. Ich habe in meinem Buch „Mein Herz in deiner Hand“ einen ähnlichen Treuetest angebracht. Die Allgäuer-Zeitung schrieb in einem Artikel daraufhin, dass dies sexistisch sei. Ist das tatsächlich so, dass man sexistisch ist, wenn in einem Buch ein Mädchen die Treue von dem Partner überprüft oder handelt es sich da nur um ein Klischee? Was sagt ihr?

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4 Comments on “Mittendrin Mittwoch

  1. Ich habe keine Ahnung, ob das unter Sexismus fällt oder nicht. Ich stelle nur immer mehr fest, dass ich viele Dinge nicht ganz so eng sehe wie andere Leute. Für mich hat es weniger mit Sexismus zu tun als mit gesundem Misstrauen, das dann ja auch bestätigt wird 🙂 Niemand unterzieht seinen Partner einem solchen Test, wenn nicht ein Anlass gegeben ist.

    LG Babsi
    https://buechersindfliegendeteppiche.wordpress.com/2019/09/04/mittendrin-mittwoch-92/

    • Ich sehe das auch nicht so eng. Ich finde man muss nicht gleich bei allem übertreiben und aus einer Mücke einen Elefanten machen 🙈 Für mich fällt das auch nicht unter Sexismus, da so etwas ja wirklich, und oft berechtigt, im Alltag stattfindet 🙂

  2. Hallo Eike,

    also ehrlich verstehe ich den Kommentar von der Zeitung nicht. Klar ist ein Klischee „sexistisch“, immerhin bezieht es sich darauf das eine Person bestimmten Geschlechtes etwas macht was schon viele andere Personen des bestimmten Geschlechtes auch schon getan haben, aber darauf herumreiten? Lächerlich. Klischees gehören zum Leben dazu. So individuell wir Menschen auch sein wollen, so oft fallen wir in bestimmte Schemen zurück. So auch beim Treuetest. Wenn das Vertrauen weg ist, dann möchte man die Treue testen. Das kann Mann oder Frau sein. Bei dir war es eben eine Frau. In einem anderen Buch wird es ein Mann sein. Also ich würde das Kommentar der Zeitung nicht zu ernst nehmen. Klischee ja, aber sexistisch nein (da es auch ein Mann hätte gewesen sein können).

    Ich mach‘s so wie du, ich nehme das Geschwafel dieser Menschen nicht ernst bzw. sehe es so eng. Ich habe nie darüber nachgedacht ob ein Klischee „sexistisch“ ist. So…jetzt hat mich eine Zeitung dazu gebracht, dass ich über etwas total sinnloses nachgedacht habe, denn schlussendlich muss jeder selbst damit klar kommen.

    Alles Liebe,
    Tina
    von Tianas Bücherfeder

    • Da hast du absolut recht 🙂 Bei Zeitungen weiß man auch nie aus welchem Grund die etwas schreiben. Manchmal haben die ein persönliches Problem mit jemanden und manchmal brauchen die „interessantere“ Inhalte 😀 Aber das schöne an der Zeitung ist, dass die durchaus lernfähig ist und wenn ich bei einer nächsten Zusammenarbeit etwas kritisiere, dann wird das auch umgesetzt 😀

      Ach herrlich, ich höre so oft im Zusammenhang mit Zeitungen, dass man sich sinnlosen Debatten hingibt 😀 Ein hoch auf unsere Medien 😀

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