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Mittendrin Mittwoch

Mittendrin Mittwoch, Mittendrin Mittwoch

Immer wieder bin ich bei meinen Blogbesuchen auf die Mittendrin Mittwoch – Aktion gestoßen und habe mit großer Freude die kurzen Ausschnitte dazu gelesen.

Dabei wurde die Aktion von der lieben Elizzy von Readbooksandfallinlove ins Leben gerufen. Es soll darum gehen einen Satz oder einen Abschnitt aus der aktuellen Lektüre vorzustellen und dazu ein paar Gedanken zu entwickeln.

Thorsten Fiedler – Der Nomade im Speck

Mittendrin Mittwoch, Mittendrin Mittwoch

Ich wollte mich mal wieder köstlich unterhalten lassen und so bin ich dann schließlich bei diesem Buch vom Mainbook gelandet. Ein Buch, wie der Titel schon verrät, dass sich mit so genannten Mietnomaden auseinandersetzt. Das Problem an der Sache: Die Ereignisse beruhen auf der Wirklichkeit. Traurig für den Erlebten, aber umso witziger bzw. verstörender oder auch hämisch grinsender für den Leser 😉

Mittlerweile bin ich auf Seite 151 von 212 angekommen. Und Beim Lesen musste ich immer wieder mit den Augen rollen, sowie mich innerlich darüber wundern, was für Menschen unter uns Leben. Die Ereignisse verstören mich mit jeder Seite mehr. Sei es der aggressive Messerstecher oder doch die gute alte Polizei.

Da das Buch zwischendurch immer wieder mit tollen Kurzgedichten gespickt ist, habe ich mir davon eins ausgesucht. Sie sind zwar etwas überzogen, aber dadurch besonders unterhaltsam:

Im Schatten, so, wie ich es mag,
saß die Nomadin mit Vertrag.
Sie fand ne Wohnung mit Vermieter,
darauf Champagner, fast ein Liter.
„Endlich“, sagt sie, „ist’s vorbei
mit dieser Mietezahlerei.
Jetzt habe ich mietfreie Tage
bis hin zur nächsten Räumungsklage.“

 

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