LogBuch: Projekt YouTube – Teil 3

„In der Ruhe liegt die Kraft“. Das ist nicht nur das populärste Sprichwort zu unserer Zeit, in der alles immer hektischer wird, sondern auch ein Grundsatz für neue Projekte. Man sollte nicht immer gleich alles überstürzen und einfach Dinge ungeplant veröffentlichen und darauf hoffen, dass sich das schon irgendwer angucken wird. Kann man natürlich auch machen, aber das Endergebnis ist dann nicht sehr befriedigend.

In diesem Teil nehme ich euch mit zu meinen ersten Praxisversuchen mit meinem neuen Equipment. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Arbeit unterstützt und mich auf dem Weg zu YouTube aktiv begleitet. Gerne dürft ihr Tipps und Vorschläge mit einbringen.

Das Arbeiten am Videobearbeitungsprogramm

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In der letzten Woche habe ich mich intensiver mit dem Videobearbeitungsprogramm auseinander gesetzt. Nur, um da festzustellen, dass jetzt nach der anfänglichen Euphorie die ganze Arbeit auf mich wartet. In den YouTube-Videos sieht alles immer so einfach aus. Die Wahrheit ist aber tatsächlich, das, wenn es im Video einfach aussieht, ganz viel Arbeit dahinter steckt.

Nicht nur, dass du dir einen eigenen Drehplan ausdenken musst, in dem du Schritt für Schritt erklärst, welche Aspekte dir wichtig sind und was du filmen möchtest. Nein, du musst dir auch schon vorher darüber Gedanken machen, wie die einzelnen Szenen aufgenommen werden müssen. Und dort kommt auch schon die erste Schwierigkeit. Wenn du bestimmte Schnitteffekte erzielen möchtest, dann muss dir schon vorher klar sein, wie du die Szene aufnehmen musst. Das ist gar nicht so easy.

Ebenso kommt da noch hinzu, dass du dich erst einmal mit dem Bearbeitungsprogramm genau auskennen musst. Aber genau da habe ich mir bereits gute Grundlagen angeeignet. Mir fällt es jetzt schon relativ leicht, kleine Clips zu schneiden und zu bearbeiten. Hier ist das Programm wirklich sehr gut auf Anfänger zugeschnitten, sodass eine individuelle Einarbeitung jederzeit möglich ist. Doch wie lerne ich eigentlich? Ich trainiere mir das Wissen durch Internetartikel, durch Erklärvideos oder einfach durch ausprobieren an und das Programm unterstützt mich z.B. durch Vorlagen oder dem Handbuch.

Mit seiner eigenen Stimme klar kommen

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Diesen Aspekt habe ich mir leichter vorgestellt. Eigentlich habe ich ja tagtäglich mit Büchern zu tun und darüber reden sollte mir nicht schwer fallen, da ich ja an sich „Experte“ auf dem Gebiet bin. Also zumindest verfüge ich über verschiedenes Wissen zu verschiedenen Bücher und weiß, wie der Buchmarkt funktioniert.  Aber dann tatsächlich vor einem Handy bzw. einem Mikrofon so zu reden, dass dir das Endergebnis gefällt, ist schwerer als Gedacht. Du musst erst einmal deinen eigenen Weg finden, wie du über Dinge reden möchtest (z.B. locker, ernst, ironisch etc.). Ebenso ist mir am Anfang meine eigene Stimme viel zu fremd vorgekommen und ich musste mich erst daran gewöhnen meine Stimme zu hören. Aber mittlerweile habe ich da für mich einen guten Weg gefunden, um Dinge zu präsentieren.

Natürlich gibt es hier auch kleine Hilfen, die allerdings wiederum mit Arbeit verbunden sind. Du kannst den ganzen Text vorschrieben und auswendig lernen, du kannst dir nur kleine Eckpunkte machen und dich daran festhalten oder redest einfach freischnauze mit den Ecken und Kanten, die du hast. Ich bin froh, dass ich mich in dieses Thema mittlerweile etwas eingegroovet habe und mit aufnahmen kaum noch ein Problem habe.

Ich bin zwar noch etwas von meinem Ziel entfernt, doch komme ihm mit jeder Woche etwas näher. Wichtig ist mir dabei, mich nicht selbst unter Druck zu setzten, dann das würde nur die Qualität meiner Videos beeinträchtigen. Aber wie ihr seht, ist das Thema YouTube noch einmal eine ganz andere Herausforderung.

Ich hoffe, dass ihr mich auch weiterhin auf dem Weg begleiten werdet 🙂

Bis dahin,

bleibt munter und lasst euch nicht ärgern 😉

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