LBM 2019 – Meine Highlights Teil 1

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Ach schade, ich war gerade dabei mich auf der Leipziger Buchmesse einzuleben, aber dann war sie auch schon wieder vorbei. Für mich war das die erste Buchmesse überhaupt und so war es auch kein Wunder, dass ich mich anfangs von der ganzen Menschenmasse total erdrückt und überfordert fühlte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich dort aber sehr gut zurecht finden. Ein großer Dank gilt hier den Veranstaltern, die alles so organisieren, dass man sich nicht verlaufen kann.

Doch was wollte ich auf der Messe überhaupt? – TAG 1

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  • Buchmesseluft atmen

Eigentlich wollte ich keine Termine mit zur Leipziger Buchmesse nehmen, da ich ja noch niemanden dort kenne und mich erst einmal einleben wollte. Ich wollte in aller Ruhe die ganzen Aussteller erkunden und gucken, wer sich so auf der Buchmesse herum treibt. Um 10:30 Uhr ging dann am Samstag für mich der Tag los. Die Anreise war mit dem Auto problemlos möglich, außer der Stau kurz vor der Buchmesse und die mangelnden Parkplätze für die Presse. Kein Wunder, dass meine Nerven da etwas mit mir durchgegangen sind. Allerdings hatte sich das schnell wieder bei der Akkreditierung gelegt. Der Typ, bei dem ich mir meinen Presseausweis geholt hatte, kam ebenfalls aus dem Allgäu, sodass wir schnell einen Draht zueinander fanden.
Danach ging es dann endlich auf die Messe. Überfordert von den ganzen Geräuschen, den Menschen konnte ich mir nach und nach einen Überblick verschaffen und mich schnell zurecht finden. Allerdings sind mir in den ersten Stunden nur die Verlage aufgefallen, für die ich schon einmal ein Buch rezensiert hatte bzw. stachen die großen Verlage, wie Droemer Knaur, Random House C. Bertelsmann, Bastei Lübbe besonders mit ihren großen und eindrucksvollen Ständen hervor, sodass ich die kleinen Aussteller eher weniger wahrgenommen hatte. Und dann rief mich auch schon Matthias Soeder an, um sich spontan auf der Buchmesse zu verabreden.

  • Matthias Soeder kennen lernen

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Vor der Leipziger Buchmesse schrieb mir Matthias Soeder, ob wir uns nicht auf der Messe treffen wollten. Da ich Fan von seinem Buch „Herzschlag der Gewalt“ bin, hatte ich mich darüber natürlich sehr gefreut, ihn endlich persönlich treffen zu dürfen. Wir tauschten Telefonnummern aus, um uns dann spontan zu verabreden. Und was soll ich sagen? Er ist wirklich ein total offener, unterhaltsamer und sympathischer Autor, der einem jegliche Anspannung nehmen kann. Wir hatten uns in der Bloggerlounge verabredet, um uns bei einem Kaffee gemütlich zu unterhalten. Er hat mir Hintergründe zu seinem alten Buch verraten und mich auch schon auf sein neues Projekt neugierig gemacht (Darüber werde ich euch aber ein anderes mal berichten 😉 ). An dieser Stelle herzliche Grüße – Gerne wieder 🙂

  • Inge und den Festaverlag kennen lernen

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Mittlerweile rezensiere ich ja schon fast 2 Jahre für den Festaverlag und tausche regelmäßig mit Inge per E-Mails Links und Rezensionsexemplare aus. Auch wenn die Stimmung in den Mails stets  vertrauter wurde, hatten wir uns bis dato noch nicht persönlich kennengelernt. Daher wollte ich die Messe auch nutzen, um sie und den Verlag genauer kennen zu lernen. Auch wenn ich etwas perplex war, als sie dann vor mir stand, konnte ich meine Scheu nach und nach ablegen. Und Angst muss man vor Inge wirklich nicht haben. Sie ist eine total liebe und gelassene Persönlichkeit, die sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt.

  • Ein Gewinnspielpaket für euch zusammenstellen

Natürlich wollte ich die Buchmesse nicht mit leeren Händen verlassen. Also beschloss ich manche Aussteller anzusprechen, ob sie mir nicht Freiexemplare für Gewinnspiele geben möchten. Und da gab es dann die ersten Reibungen. Nicht alle Verlage empfangen dich mit offenen Armen. Auch wenn der Großteil wirklich sehr freundlich und interessiert war, gab es auch noch andere. Diejenigen, die dich verteufeln und dich als dreist und als Schnorrer abstempeln. Auf der einen Seite kann ich die Meinung zwar verstehen, denn schließlich wollte ich ja etwas kostenlos haben. Aber auf der anderen Seite war ich nicht überheblich zu den Verlagen. Ich hatte mich freundlich mit meinem Blog vorgestellt und anschließend mit aller Freundlichkeit gefragt, ob sie nicht etwas zu einem Gewinnspielpaket dazu geben möchten. Da gibt es wirklich keinen Grund pampig und eingebildet zu werden… Absagen kann man auch freundlich formulieren, z.B. in dem man einfach nur einen Flyer dazu gibt oder darauf verweist, dass man sich nach der Messe gerne zusammensetzen könnte. Aber zum Glück waren das die Wenigsten, sodass ich ein paar Exemplare für euch ergattern konnte.

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Fazit Tag 1

Für mich persönlich war das ein gelungener Tag auf der Buchmesse. Geflasht von den ganzen Eindrücken konnte ich ziemlich viel auf der Buchmesse lernen und entdecken. Es war wirklich eine große Freude zu sehen, welche Personen sich hinter den Verlagen verbergen und was die Buchbranche alles mit sich bringt.

P.s. Solltet ihr Fragen zu bestimmten Dingen haben, die ich hier nicht genauer ausgeführt habe, dann schreibt es gerne in die Kommentare 🙂

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4 Replies to “LBM 2019 – Meine Highlights Teil 1”

    1. Definitiv, ich hatte mit ihm mega viel Spaß bei unserer Unterhaltung – Und die Hintergrundgeschichten zu dem Thriller waren mega interessant, weil er das ja tatsächlich selbst erlebt hat 🙈

  1. Wow. Ja, der erste Messebesuch ist ein einschneidendes Erlebnis, das einen nachhaltig prägt. 🙂
    Ich bin mittlerweile süchtig und möchte am Liebsten mehrmals im Jahr zu Buchmessen. Leider klappt das nicht immer. 🙂

    Aber nach Gratisbüchern habe ich mich noch nicht wirklich getraut, jemanden zu fragen. (Außer dieses Jahr. Da wurden am Amazon Publishing Stand Bücher von den Autoren signiert, die man dann geschenkt bekam, und da fragten Mo und ich dann Catherine Shepherd nach einem Exemplar zum Verlosen.)

    1. Ich wurde nach der Messe auch schon süchtig danach 😀 Zum Glück bin ich in diesem Jahr noch auf 3 anderen Messen (Mainz, Frankfurt, Wien) 😀 Mich hat es am Anfang auch etwas Überwindung gekostet, aber es ist ja quasi wie mit Reziexemplaren – die Verlage haben ja dadurch auch einen Nutzen 🙂

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