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Kreatives: Mehr als ein Versprechen!

Mobbing, Kreatives: Mehr als ein Versprechen!

Plötzlich war da Hass, purer Hass und Egoismus. So als brannten sämtliche Sicherungen in meinem Gehirn durch. Ihre Worte waren fieser als ein Messerangriff. Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er zugrunde geht? Es tat in mir weh. Tief in meiner Seele brannte auf einmal ein lautes, tobendes Feuer, dass mehr als nur nach Rache lechzte. Sie nannten mich ‚Fettsack‘, ‚Muttersöhnchen‘, ‚Opfer‘ und noch viel schlimmer. Auch die Lehrer aus meinem Jahrgang konnten das nicht verhindern. Ich war einfach alleine. Sie schubsten mich durch die Gegend, ließen mich immer nur Dreck fressen. „Kevin glaub mir, da mussten wir alle durch. Mobbing mussten wir alle schon ertragen. Das wird sich mit der Zeit legen!“, probierte mich unser Klassenlehrer zu beruhigen. Doch ich wollte mir das nicht länger gefallen lassen. Ich schwor mir, dass ich bei der nächsten Aktion meiner Peiniger zurückschlagen werde. Aber mir kam noch eine viel bessere Idee. Das System musste bluten, nur so kann Mobbing verhindern werden. Ich schloss mich zu Hause in mein Zimmer ein, ließ lange nichts mehr von mir hören und recherchierte viel im Darknet. Es ist beinahe schon beschämend, wie einfach man sich dort einhacken konnte, wie einfach es war sich eine Waffe zu bestellen. Während ich auf meine Heckler&Koch wartete, ließ ich mir in der Schule alles gefallen. Die Schikane mancher Lehrer, die Beleidigungen meiner Mitschüler, einfach alles ließ ich mir mit einem beruhigenden Grinsen gefallen. Ich machte mir nicht mehr die Mühe mich zu wehren, ich wollte einfach nur Rache. Sie sollten für ihre Taten büßen. Ich entschied jetzt über Leben und Tod. Als ich die Waffe nach drei Tagen endlich in meiner Hand hielt, legte meine Seele einen Striptease hin, der mich mehr als fesselte. Ich stellte mir vor, wie ihr Blut vor mir ein Meer bildete, wie sie schrien, um nicht sterben zu müssen. Und dann brach auch schon der nächste Tag an. Ich schlich zur Schule mit der Pistole unter meiner Jacke. Ich malte mir ein letztes Mal alles genau aus, alle sollten sterben, sie sollten entsetzt sein, sie sollten von mir entsetzt sein. Sie sollten erfahren, welchen Schmerz sie mir täglich zufügten. Ich betrat die Schule, mein Klassenzimmer absichtlich 10 Minuten zu spät. Der Mathelehrer und meine Klassenkameraden saßen brav da. Keiner ahnte irgendetwas. Und dann zückte ich meine Waffe. „Kevin, nein. Leg die Waffe weg. Kevin, tu das nicht.“, der Lehrer war sichtlich entsetzt. Ich nahm darauf aber keine Rücksicht und ballerte voller Freude auf meinen Lehrer, auf meine Mitschüler. Das Schreien war wie Musik in meinen Ohren, wie Frieden für meine Seele. Ich genoss es ihnen diese Schmerzen zuzufügen. Sie weinten, sie kreischten, sie suchten Entschuldigungen für ihre Taten. Doch ich kam mit jedem Schuss weiter in Fahrt und blendete alles in meinem Umfeld aus. Es fühlte sich richtig an, es fühlte sich wie eine warme Umarmung einer liebenden Person an. „Das habt ihr davon. Seht, was ihr aus mir gemacht habt!“, brüllte ich, nachdem ich die Hälfte meiner Klasse ermordet hatte. Das Blut lief wie in meinen Vorstellungen zu einem Meer zusammen. Meine Lippen begannen sich zu einem zufriedenen Lächeln zu formen. Ich schob die Heckler&Koch vorsichtig in meinem Mund und feuerte …

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