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Rezension: The Grey Man

Veröffentlicht

51Jpg92w6RL._SX310_BO1,204,203,200_Verlag: Festa
Autor: Mark Greaney
Titel: The Grey Man – Unter Killern
Seiten: 443

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Inhalt:

Court Gentry ist ein guter Mensch. Und er ist ein perfekter Killer …

Er bewegt sich lautlos von Auftrag zu Auftrag und vollbringt Unmögliches. Er trifft immer sein Ziel – und dann, wie ein Schatten, ist er verschwunden: Gray Man.
Im Auftrag der US-Regierung hat Court die blutigen Jobs in Syrien und dem Irak erledigt. Doch zu seinem Entsetzen erfährt er, dass das Team, das ihn retten sollte, ihn nun beseitigen will.

Es gibt Mächte, die tödlicher sind als Court Gentry. Und in ihren Augen ist er jetzt nicht mehr nützlich.


Fazit:

Am fernen Morgenhimmel flammte ein Lichtblitz auf. Der blutüberströmte Fahrer des Land Rovers schaute genauer hin.

Schon der Anfang ist eine Wucht. Kriegsähnliche Situationen, die die Spannung nach oben treiben und ein geheimnisvolles Meeting, das für etwas Entspannung sorgt, doch trotzdem den Blutspiegel etwas nach oben schraubt. Es macht Spaß, die einzelnen Kapitel zu entdecken.

Die Situationen und Dialoge sind gut durchdacht und im Detail konstruiert. „The Grey Man“ ist ein sehr actionreicher Thriller, der an einen tollen Geheimagentenfilm, wie Jason Bourne erinnert. Auch hier gibt es einen sehr fähigen und effektiven Agenten, der aus seinen eigenen Reihen umgebracht werden soll. Gentry (The Grey Man) hat in Syrien den Energieminister umgebracht und nun will der Bruder (Präsidenten von Nigeria), dass er stirbt. Dazu wird die Laurent Group, größter Kunde der Cheltenham Security Services, mit diesem Anliegen beauftragt. Brisant finde ich, dass der Security Services dabei Gentry mit Auftragen versorgt.

Daher ist es ebenso ein intrigenreicher und politischer Thriller, der auch genau so gut in der heutigen Zeit spielen könnte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und trägt zur Lesefreude bei. Da kann man schon einmal darüber hinwegsehen, dass Gentry quasi unsterblich ist und schwerwiegende Verletzungen einfach so wegsteckt. Doch trotzdem gefällt er mir als Charakter ziemlich gut. Etwas geheimnisvoll und beim Morden doch etwas moralisch eingestellt. Frauen, Kinder und Hunde werden nicht getötet, sondern nur waschechte Verbrecher.

Auch wenn dieses Katz- und Mausspiel schnell durchschaut ist, lassen einen die energiereichen Actionszenen die Einfachheit der Geschichte schnell vergessen und man fliegt nur so durch das Buch. Daher kann ich den Thriller mit einem guten Gewissen allen Action-Fans weiterempfehlen. Hier bekommt man die perfekte Mischung zwischen Anspannung und Entspannung geboten!


Kommentar:

71uyfjUoYjL._SY200_.jpgMark Greaney schloss u. a. ein Studium der Politikwissenschaft ab. Er spricht neben Englisch noch Spanisch und Deutsch.
Zusammen mit Tom Clancy schrieb er mehrere Nr.1-Bestseller. Auch seine eigenen Gray Man-Romane wurden zu Bestsellern und sollen in Hollywood verfilmt werden. Mark lebt in Memphis, Tennessee, wo er auch zur Welt kam.

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