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Rezension: Tears of Tess

Veröffentlicht

9783865526168.jpgVerlag: Festa
Autor: Pepper Winters
Titel: Tears of Tess
Seiten: 522

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Inhalt:

Die australische Studentin Tess bricht mit ihrem Freund zu einer romantischen Reise nach Mexiko auf. Sie hofft auf Spaß, viel Sex und die Gelegenheit, ihm endlich ihre geheimen Fantasien zu offenbaren, die so gar nichts mit süßer Anbetung und Kuschelsex zu tun haben. Aber dann dringt der Schrecken in ihr Leben. Tess gerät in die Fänge skrupelloser Frauenhändler und wird nach Frankreich an einen geheimnisvollen Millionär als Sexsklavin verkauft. Plötzlich werden ihre dunklen Fantasien auf abstoßende Weise wahr …


Fazit:

Drei kleine Worte.
Wenn mich jemand gefragt hätte, wovor ich mich am meisten fürchtete, was mir schreckliche Angst einjagte, den Atem raubte und mein Leben flackernd vor meinen Augen vorbeiziehen ließ, hätte ich geantwortet: drei kleine Worte.

Ich wurde verkauft.

Der Prolog verspricht sofort eine spannende und zugleich dramatische Handlung und löst einen Sog in mir aus, der mich unbedingt mehr entdecken lassen wollte.

Anschließend lernt man Tess und Brax kennen, die in einer Beziehung leben, in der der Sex durch Arbeits- und Unistress eingerostet ist. Ebenso möchte Tess ihr braves Mädchen Image ablegen und Brax endlich ihre tiefe Fantasien anvertrauen. In dem gemeinsamen Mexiko-Urlaub soll es dann endlich soweit sein, endlich körperliche Zuneigung und wilde Fantasien. Doch es kommt anders als Erwartet. Brax ist für solche Anzüglichkeiten und Spielereien nicht zu haben und weist sie und ihre tiefe Lust ab. In meinen Augen kann Brax echt enorm froh darüber sein, dass sie sich zurück nimmt und ihre Bedürfnisse für die Liebe hinten anstellt.

Am zweiten Tag im Mexiko-Urlaub unternehmen die beiden eine Rollertour durch die Stadt. Es ist heiß und nach einiger Zeit halten die zwei bei einer schäbigen Kneipe an, um etwas zu trinken. Tess hat sofort ein ungutes Gefühl bei der ranzigen Innenausstattung, aber Brax ist das egal. Hätte er mal auf seine Freundin gehört… Denn dort eignet sich die heftige und zugleich skrupellose Entführung von Tess. Dabei ist mir die kämpferische Haltung von Tess sofort aufgefallen und so schafft sie es ihr früheres Image während der Entführung abzulegen. Sie bleibt stark, wert sich und entgeht sogar eine Vergewaltigung bei den Frauenhändler.

Eine Woche später wird sie dann an den Millionär Q. verkauft. Q lebt in einer riesigen Villa in Frankreich, besitzt einen Privatjet und strahlt eine große Selbstbeherrschung aus. Eben eine Person, die viel Macht und Autorität besitzt! Doch hinter dieser Fassade befindet sich keiner, der sich einfach so an Mädchen vergeht. Er schaut sich Tess genau an, fühlt sich in ihre Welt ein und schafft es schließlich so ihre Fantasien zu erobern. Auch wenn sich Tess anfangs noch dagegen wehren möchte, ist sie in irgendeiner Weise von Q angezogen. Für mich ist dieser Teil absolut überraschend gewesen, da ich eher an die Vergewaltigungsschiene gedacht hatte.

Mit „Tears of Tess“ hat es Pepper Winters geschafft eine Geschichte zu konstruieren, die definitiv nicht 0815 ist. Sehr tiefgründige Charaktere, die einen faszinieren, überraschende Handlungsstränge, die plausibel und nicht überkonstruiert sind und vor allem bietet die Geschichte eine emotionale Achterbahnfahrt! Mehr als Empfehlenswert! Hier bekommt man wirklich alles geboten. Liebe, Action, Gewalt, Sex. Eben genau das, was auch einen guten Film ausmachen würde!


Kommentar:

efea37dd-1b2e-49d0-977e-11d43a052028._SR300,300_.jpgPepper Winters stammt aus Neuseeland und ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Dark Romance. Sie schreibt finstere, brutale Liebesgeschichten, in denen die Heldin viel Leid durchlebt.

Oh, und Sex … Ihre Bücher sind voller Sex.

Verrucht, heiß, ergreifend. Jedes Buch von Pepper Winters ist eine gewaltige Reise voller Schmerz und Leidenschaft.

2 Gedanken zu „Rezension: Tears of Tess

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